Cuba

Veranstaltungen

Ankündigung

Tagung "Ein Kontinent in Bewegung. Flucht und Migration in den Amerikas"

Vom 27.- 29. Januar 2017 findet an der Ev. Akademie Hofgeismar in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel und dem Lateinamerika-Institut der FU Berlin die Tagung mit dem Titel "Ein Kontinent in Bewegung. Flucht und Migration in den Amerikas" statt.

Einen Link zum Tagungsprogramm und nähere Informationen finden Sie hier.

Workshop "The Affective Creation of Community: Home-Making Practices between Mexico, Peru and the USA"

Am 11. November 2016 findet am Lateinamerika-Institut der FU Berlin der Workshop mit dem Titel "The Affective Creation of Community: Home-Making Practices between Mexico, Peru and the USA" statt.

Einen Link zum Programm und nähere Informationen finden Sie hier.

Abgeschlossene Veranstaltungen

Workshop "Fußball, Transkulturalität und Gender": Fußball - als sozialer Aushandlungsraum - aus ethnologischer Perspektive

Am 5. Februar 2016 fand am Lateinamerika-Institut der FU Berlin der Workshop mit dem Titel "Fußball, Transkulturalität und Gender" statt.

Organisation: Stephanie Schütze (Lateinamerika-Institut, FU Berlin) und Julia Haß (Lateinamerika-Institut, FU Berlin)

Mit Vorträgen von: Ingrid Kummels (Lateinamerika-Institut, FU Berlin) Karoline Noack (Universität Bonn) Friederike Faust (Humboldt-Universität zu Berlin) Christian Ungruhe (Aarhus Universitet) Arturo Córdova Ramírez (Universität Bonn) Julia Haß und Stephanie Schütze (Lateinamerika-Institut, FU Berlin)

Einen Link zum Programm und nähere Informationen finden Sie hier.

Trans-Environmental Dynamics: Understanding and Debating Ontologies, Politics and History in Latin America, 29.–31. Oktober 2015

Convenors: Eveline Dürr (LMU Munich), Ernst Halbmayer (University of Marburg), Ingrid Kummels (LAI, FU Berlin), Karoline Noack (University of Bonn), in cooperation with the Rachel Carson Center for Environment and Society.

» Programm

Tagung der "Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde" (DGV)

Die DGV-Tagung 2015 fand zum Thema "Krisen. Re-Formationen von Leben, Macht und Welt" vom 30. September bis 3. Oktober 2015 in Marburg statt. Sie wurde von der DGV zusammen mit dem Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie der Philipps-Universität Marburg organisiert und veranstaltet.

Im Rahmen der Tagung organisierten Claudia Rauhut (Freie Universität Berlin) und Heike Drotbohm (Universität Freiburg) den Workshop "Das afrikanische Erbe in den Amerikas: Soziale Positionierung und Neuverhandlung (post-)kolonialer Ordnungen“ (Workshop 37). Nähere Informationen dazu finden Sie hier. 

Taller internacional:
Traspasando la frontera México/EE.UU.: Abriendo nuevos espacios de género y pertenencia, 24 de junio de 2015
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Ponencias de Laura Velasco Ortiz (El Colegio de la Frontera Norte), Ingrid Kummels (Lateinamerika-Institut) y Stephanie Schütze(Lateinamerika-Institut).

Workshop "Das visuelle Kulturerbe der Anden und Amazoniens"

7. November 2014, 10-13 Uhr am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin

Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

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Tagung "Zeitzeugen des Kulturkontakts"

vom 31. Juli bis zum 2. August 2014 im Ethnologischen Museum Berlin

Das Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und die Philipps-Universität Marburg veranstalteten im Ethnologischen Museum in Berlin die Tagung "Zeitzeugen des Kulturkontaktes - Materielle Kultur der indigenen Bevölkerung des Oberen Rio Negro".

> nähere Informationen

del 31 de julio hasta el 2 de agosto de 2014 en el Museo Etnológico de Berlin

El Instituto de Estudios Latinoamericanos de la Universidad Libre de Berlin, la Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn y la Philipps-Universität Marburg organizaron en el Museo Etnológico de Berlín la conferencia internacional sobre la temática "Objetos como testigos del contacto cultural - perspectivas interculturales de la historia y del presente de la poblaciones indígenas del Alto Río Negro (Brasil/Colombia)"

> más información
> Tagungsprogramm / Programa de la conferencia

Festvortrag von Prof. J. Lorand Matory (Duke University)

11. Februar .2014, 18:00 - 20:00 ZI Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin

Prof. James Lorand Matory, Professor für Cultural Anthropology und Direktor des Center for African & African American Research an der Duke University in North Carolina, USA., ist Forschungspreisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung und hält sich ab Januar 2014 für einen einjährigen Forschungsaufenthalt am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin auf. Er arbeitet zu transatlantischen Austauschbeziehungen zwischen Akteur/innen, Praktiken und Ideen zwischen Westafrika, Brasilien, der Karibik und den USA hat wegweisende Forschungen auf dem Gebiet des Fortlebens und Wandels afrikanischer Traditionen innerhalb der atlantischen Welt geleistet. Wir luden zum Festvortrag sowie zu einem anschließenden kleinen Empfang ein. Betreuung: Claudia Rauhut, Ingrid Kummels

--> Pressemitteilung

Tagung der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde (DGV) 2013

Verortungen. Ethnologie in Wissenschaft, Arbeitswelt und Öffentlichkeit

 vom 02. bis 05. Oktober in Mainz

--> Rahmenprogramm

Regionalgruppe "Afroamerika" in der DGV

Workshop: "Ästhetik oder Ethik? Herausforderungen ethnographischer Annäherungen an ‚Blackness’ zwischen Markt und Politik" unter der Leitung von Ingrid Kummels & Heike Drotbohm

--> Abstract des Workshops

6. Treffen deutschsprachiger Südamerika-, Mesoamerika- und KaribikforscherInnen: „Las Américas – The Americas – Die Amerikas“

23 - 26 May 2013, University of Bonn

--> Rahmenprogramm

Workshop: "Museum, Film und Medien: Neue Formen der Zusammenarbeit"

Organisatorinnen: Prof. Dr. Karoline Noack (Bonn) und Prof. Dr. Ingrid Kummels (Berlin).

--> Programm

--> Abstracts zu den Vorträgen

Workshop: „'Afrika' in den Amerikas: Multilokale Verortungen von ‚Rasse‘, Ethnizität und Zugehörigkeiten“

Organisatorin: Dr. Claudia Rauhut

--> Programm

--> Tagungsbericht

Ethnicity, Race and Gender in the Caribbean

Workshop for Junior Scholars at the Latin-American Institute

February 15th, 2013, 9:00 am – 7:00 pm, Institute for Latin American Studies, Freie Unversität Berlin

Organization: Birte Timm and Claudia Rauhut

The main purpose of the workshop to be held on the Latin-American Institute of the Freie Universität Berlin is to establish a network of junior scholars from anthropology, history, sociology, literature and other disciplines currently doing research on the Caribbean.

Due to its heterogeneity and its long-standing history of colonialism, the Caribbean provides a rich field of research for questions related to ethnicity, race and gender in past and present. The workshop puts a spotlight on the greater Caribbean region, (i.e. the islands as well as the surrounding mainland countries in the Americas, including the Caribbean diaspora) as an under-researched area in the German academic landscape. We wish to assess current trends and new approaches in the interdisciplinary research on the Caribbean and to provide an exchange platform especially for young scholars who especially take transatlantic relations into consideration. We are particularly interested in empirically based approaches on social practices and arenas where processes of identity-building take place: religion, social and ethno-political movements, national discourses, cultural or artistic practices and manifestations.

The workshop is designed to be a stepping stone for establishing a sustainable and lasting network of scholars. It will allow for an exchange of views of junior scholars with regard to their current academic and aspired academic activities on the Caribbean. In order to provide a long-term platform for mutual exchange and information flow, we will launch a network-website, where members can showcase their research projects and areas of interest. This platform will inspire an ongoing dialogue with researchers from Europe and the Caribbean to ensure that we not only do research about the Caribbean but interact and cooperate with scholars from the region and engage in fruitful discussions.

--> Tagungsprogramm

--> Tagungsbericht

GfE-Tagung: "Zwischen Objekt, Text, Bild und Performance: Repräsentationspraktiken ethnographischen Wissens

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Etnographie e.V., in Kooperation mit dem Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin, Mohrenstraße 41, 10117 Berlin, Raum 311 und dem Lateinamerika Institut der Freien Universität Berlin, Rüdesheimer Str. 54-56, 14197 Berlin, Raum 201

Freitag, den 30.11.2012 (Humboldt-Universität zu Berlin) und Samstag, den 01.12.2012 (Freie Universität Berlin)

In der gegenwärtigen globalisierten Welt rückt das Interesse am kulturell Partikularem wieder verstärkt in den Vordergrund sowie dessen Inszenierung in wissensorientierten „Konsumlandschaften“, wie in Museen und Galerien, dem Internet, Kino und Fernsehen. Zugleich rahmen neuere technologische Entwicklungen verstärkt die Erfassung, Speicherung und Wiedergabe von Informationen sowie die Zugänge, Interaktion und Überlagerung von virtuellen mit real-sozialen Welten. Sie ermöglichen neue Formen und Orte der Repräsentation, die in Bezug auf ihren demokratischeren Zugang sowie ihre subversiven und widerständigen Nutzungsmöglichkeiten hin diskutiert werden. Die Tagung der Gesellschaft für Ethnographie e.V. suchte rund 25 Jahre nach dem postmodernen Paradigmenwechsel und im Zuge verstärkter postkolonialer Kritik nach den veränderten Relationen zwischen Dargestellte/m, Darstellenden und Konsument/innen sowie nach den Folgen für die Ethnographie selbst. Über zwei Tage hinweg debattierten Wissenschaftler/innen aus Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz über ethnographische Modi, Möglichkeiten der Kollaboration in ethnographischen Repräsentationen, über veränderte Rezeptionen und dekolonisierende Ansätze in aktuellen musealen Repräsentationspraktiken. Eingeleitet wurde die Tagung mit einem Vortrag von Alexa Färber. Die Aufführung einer Installation und ein Empfang im Museum der Dinge (Berlin-Kreuzberg) ergänzten das Tagungsprogramm.

--> Tagungsprogramm

Internationale Konferenz "Crossroads of the World: Transatlantic Interrelations in the Caribbean"

2./3. Juli 2012, Lateinamerika-Institut, Freie Universität Berlin. Programmflyer

Leitung und Organisation: Prof. Dr. Ingrid Kummels, Prof. Dr. Stefan Rinke, Claudia Rauhut, Birte Timm

--> Zum Kurzbericht

--> Tagungsbericht

The primary goal of the conference is to assess current trends and encourage new approaches in the research on the Caribbean from anthropology, history, sociology, political science, literature and other disciplines. The conference intends to provide a platform for exchanges between junior and senior scholars, who work on the Greater Caribbean, understood as a region whose diaspora dimensions extend beyond the Caribbean islands and adjacent continental coasts. As a highly globalized region which is tremendously shaped by multiple paths of migration since European colonization in the 15th century and the transatlantic slave trade, the Caribbean is often described as a paradigm or master symbol of “modernity” and globalization. The conference particularly focuses on “live dialogues” that shape the transatlantic interrelations between different actors, institutions, social practices and power relations in Caribbean configurations and their diaspora to explore future directions for research.

Keynote Speakers: J. Lorand Matory (Duke University) und Matthew Smith (University of West Indies)

Workshop "Media Spaces: Filmmaking Practices, Representation and Power Relations in Flux"

im Rahmen des 54. International Congress of Americanists: "BUILDING DIALOGUES IN THE AMERICAS" in Wien, 15.-20. Juli 2012.

Organisation: Ingrid Kummels (LAI/Freie Universität Berlin) und Karoline Noack (Universität Bonn, Department of Cultural Anthropology of the Americas)

Media practices are crucial in creating meaning and shaping the perception of reality. In the past decades, a diversity of new forms of film and video production, TV and film genres, circuits of distribution and consumer communities has surged in the intent of overpowering or transforming hegemonic structures in production, distribution and representation. Examples of this are the indigenous media production in the field of TV, cinema and film festivals, new national film industries such as Bollywood, novel genres like “ethnic” telenovelas , border films and diasporic films as wells as alternative distribution networks as in the case of piracy-based local markets, NGOs and state institutions. At the symposium “Media Spaces” special attention will be given to the connections, intersections and breaks between the different spheres of filmmaking practices, exploring for example those between the narrative strategies of local storytelling and ritual performances, telenovelas and fiction film. It will also focus on the heterogeneity of the media collaborators and the diversity of public spheres, examining among other things the fragmentation of the creative process and the differential access to technology.

Aktuelle Informationen zum ICA und dem Organisationsprozess finden sich auf der Kongress-Homepage.

International Workshop: “Afro-Indigenous Cultural Heritage: Current Debates on Origins, Multiculturalism and Consumerism in Latin America“

Monday, December 5, and Tuesday, December 6, 2011, Lateinamerika-Institut/ Freie Universität

Dieser internationale Workshop befasst sich mit dem Zusammenspiel von indigen und afrikanisch imaginierten Identitäten, institutionalisierter Kulturpolitik und der diesbezüglichen Positionierung von Akteuren in lateinamerikanischen Alltagswelten. Rück- oder Neubezüge auf eine ‚indigene’ bzw. eine ‚afrikanische’ Kultur haben derzeit in weiten Bereichen Lateinamerikas und der Karibik Konjunktur. Viele Akteure rekurrieren auf Kultur im weitesten Sinne – u. a. auf Musik, Tanz, Feste und Religion –, indem sie auf indigene bzw. afrikabezogene Zugehörigkeiten verweisen. Diese Entwicklung hängt zum einen mit der Zunahme und den Folgen von globalen Mobilitäts-, Kommunikations- und Vernetzungsformen zusammen, die die Selbst- und Fremdwahrnehmungen, die kulturellen Praktiken und die Organisation kollektiver Identitäten weltweit sowohl in lokalen als auch transnationalen Kontexten tiefgreifend transformiert. Zum anderen stellt die Gestaltung und Teilhabe am ethnisch oder „rassisch“ gekennzeichneten Kulturerbe für viele Akteure eine zunehmend wichtige Artikulationsebene dar, um auf nationaler und internationaler Ebene institutionalisierter Kulturpolitiken die Anerkennung kultureller Bürgerechte zu erlangen und Ansprüche auf materielle und immaterielle Ressourcen zu legitimieren. Dieses Zusammenspiel von indigenem und afrikanischem Kulturerbe führt derzeit zu einer tiefgreifenden Transformation der Beziehungen zwischen ethnischen Minderheiten und den Nationalstaaten in Lateinamerika sowohl in nationalen als auch in transnationalen Kontexten. Der Workshop beschäftigt sich hierbei vordergründig mit der Frage, durch welche Akteure (u. a. durch welche Institutionen) und in welchen Alltags- und Politikfeldern kulturelle Genealogien, Zugehörigkeiten und Anspruchsartikulationen unter Bezugnahme auf das indigene Amerika und Afroamerika konstruiert und transformiert werden.

Trans/Misión europeo-indígena: Estrategias de traducción en América Latina en la época colonial”/ "European-indigenous Trans/Mission: Translation Strategies in Colonial Latin America“  

Symposium, 26. bis 28. Oktober 2011 am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin. In Zusammenarbeit mit der University of Stirling.

Kulturerbe, Konsumstile und Diaspora in Afrolateinamerika

Workshop, 16. September 2011, im Rahmen der DGV-Tagung „Wa(h)re Kultur?“ (14.-17. September 2011) in Wien. Abstract  Programm

Organisation: Heike Drotbohm (Institut für Ethnologie, Universität Freiburg) und Ingrid Kummels (LAI, Freie Universität Berlin), Leiterinnen der Regionalgruppe Afroamerika.

Die Zunahme und die Folgen von Mobilität (räumliche, zeitliche, soziale, virtuelle) haben die Selbst- und Fremdwahrnehmungen, die Praktiken und die Organisation kollektiver Identitäten weltweit tiefgreifend transformiert. Diese Entwicklung soll mit Blick auf das „afrikanische“ bzw. das „indigene Kulturerbe“ analysiert werden. Während das „indigene Kulturerbe“ der Amerikas schon seit Langem im Zentrum von nationalen und internationalen Förderprogrammen, indigenen Interessenvertretungen und Revitalisierungsbewegungen steht, zeichnet sich diese Entwicklung, in etwas anders gelagerter Form, seit Neuerem auch in der Auseinandersetzung mit dem „afrikanischen Kulturerbe“ ab. Die Frage nach Ursprung, der Authentizität und Legitimität scheint für viele ihrer Anhänger gerade im Kontext globaler Verflechtungen relevant. Im Workshop wollen wir die vielfältigen Inszenierungen und Strategien diskutieren und dabei möglicherweise auch auf Begegnungen und Spannungen zwischen beiden Feldern identitärer Verortung eingehen.

Indigene Räume/Indigenous Spaces

Workshop, Berlin, 16. Februar 2011. Programm

The workshop focused on the importance of indigenous actors in locating interspaces in the American past and present. With it, the IRTG honoured its long-time mentor and supporter, the Eichstätt historian of Latin America Hans-Joachim König, on the occasion of his 70th birthday. Lectures were given by the guest of honour and by Michael Riekenberg, professor for Latin American History at Universität Leipzig, Anne Ebert (FU Berlin) and three members of the IRTG, Ingrid Kummels, Stefan Rinke and Antje Dieterich.

Gender, Ethnicity and Migration

Workshop, Berlin, 10.-11. Februar 2011. Programm

El taller internacional enfocará la intersección de género y etnicidad en relación a la transmigración de mexican@s hacia los Estados Unidos. En la época actual de globalización una serie de procesos transnacionales y transculturales alteran los patrones de migración existentes. Lo que buscamos en el taller es reunir reflexiones conceptuales en relación a la intersección de género, etnicidad y migración. Nos preguntamos cómo se estudia metodológicamente género y etnicidad en la simultaneidad de los contextos nacionales de México y Estados Unidos. Queremos indagar en las formas de representación colectivas de grupos étnicos, de movimientos de nacionalismo cultural y de los estados-naciones y las respectivas inscripciones de género en ambos lados de la frontera. Esperamos aportes a un nuevo marco conceptual para la investigación de la mutual influencia entre procesos migratorios, de (re)inscripción de género y de (re)etnización en diferentes espacios sociales en el marco de la migración internacional de mexican@s a los Estados Unidos.

Participantes: Yolanda Cruz, Laurel Smith, Verena Stolcke, Laura Velasco Ortíz, Peter Wade y Gabriela Zamorano.

Visuelle Objekte zwischen lokaler Produktion und globaler Zirkulation

Workshop, September 2010 im Rahmen des 5. SüdamerikanistInnentreffens in Marburg.

In Kooperation mit Prof. Dr. Karoline Noack und Dr. Manuela Fischer. Programm

Visuelle Objekte wie Zeichnungen, Gemälde, Fotografien und Filme  eignen sich in besonderer Weise für einen globalen Austausch. Zahlreiche Fotografien sind im 19. Jahrhundert im Rahmen einer postkolonialen Kartierung der neuen „nationalen Räume“ entstanden, die nunmehr für die Wissenschaften zu entdecken waren.  Sie haben durch ihre weitreichende Verfügbarkeit das Bild vom „Anderen“ entscheidend geprägt. Ihre Entstehung im Umfeld ungleicher Machtverhältnisse hat bald viele dieser Abbildungen disqualifiziert. Die Archive historischer Fotografien, die solche Dokumente werden durch die Mehrdeutigkeit dieser Bilder zu Speichern des Wissens. Jedoch auch Artefakte, Keramiken, Textilien usw. stellen Materialisierungen von lokalen und globalen Austauschbeziehungen sowie von amerikanischen und europäischen Identitätsentwürfen dar. Die visuelle Anthropologie mit einem interdisziplinären Ansatz  ermöglicht, visuelle Traditionen und Neuaneignungen auch über andere Quellen historisch herzuleiten und ihre politische und soziale Relevanz zu hinterfragen. Der Workshop sollte ein Forum für die Präsentation und Diskussion aktueller Projekte auf diesem Gebiet sein.

Teotihuacan: Media and Power in the City of the Gods

Symposium, Berlin, 26.-28.09.2010.

In Kooperation mit der Altamerikanistik der Universität Bonn. Flyer

Mit: Sergio Gómez Chávez, Ulíses Lina, Claudia Garcia Des Lauriers, Viola König, Annabeth Headrick, Jesper Nielson, Christophe Helmke, Nikolai Grube, Jesse Lerner, Elisabeth Wagner, Ingrid Kummels.

The thematic foci of the symposium include the question how power was constituted and communicated in Teotihuacan by means of media representations, Teotihuacan’s influence on other Mesoamerican regions, interaction between other Mesoamerican societies and Teotihuacan, as well as the role of Teotihuacan in the cultural memory of Mesoamerican societies during the Classic and Postclassic periods. The symposium further intends to foster the international exchange in the field of Mesoamerican Studies and to support and promote young academics.

Visualidad, Identidad y (trans)Nación

Workshop, Berlin, 24.09.2010. Programm

Referent/innen und Gäste waren Prof. Dr. Deborah Dorotinsky (Instituto de Investigaciones Estéticas, UNAM), Prof. Dr. Margit Kern (Institut für Kunstgeschichte/FU Berlin) und Prof. Dr. Ingrid Kummels.

The workshop will address methods for the visual analysis of photography, with special consideration of photographs that represent the indígenas. These photographs of the so-called indigenous and ethnic groups of Mexico – particularly those of Raúl Estrada Discua, Luis Márquez and Nacho López – contributed considerably to developing a visual language that shaped the modern ideas of race, ethnicity, nation and trans-nation.

Centros y periferias en movimiento. Sierra y Costa de los Andes Centrales durante el Formativo

Workshop, Berlin, 13.-16.07.2010. Programm

In Kooperation mit der Altamerikanistik der Universität Bonn und dem Martin-Gropius-Bau.

En el taller se discutirán los espacios económicos y socio-culturales y sus rutas topográficas de interconexión entre Costa y Sierra durante la formación y el desarrollo de sociedades complejas. Así se analizará la importancia de la ladera occidental de los Andes como espacio de comunicación intercultural. En el contexto de otros estudios sobre la Sierra y la Costa y sus vías de comunicación se plantearán preguntas acerca de las actividades económicas, el uso del espacio, los sistemas de intercambio recíprocos y las identidades culturales de los pobladores.

A partir de nuevos datos se revisarán y ampliarán las teorías de los modelos del control y el uso vertical de los pisos ecológicos (Murra) y de los sistemas de intercambio multiétnicos y recíprocos (Rostworowski). Se analizarán los conceptos de etnicidad, la cultura arqueológica, el concepto de la cultura madre de los Andes centrales y la división espacial entre Costa y Sierra en cuanto a su eficacia.

Participantes: Dr. h.c. Ruth Shady Solís, Prof. Dr. Krzysztof  Makowski, Dr. phil. Markus Reindel, Marco Goldhausen, Dr. Thomas Götzelt, Prof. Dr. Karolin Noack und Prof. Dr. Ingrid Kummels.

Espacios Mediáticos: Cultura y Representación en México

Workshop, Berlin, 20.-21.05.2010. Programm

El taller enfoca la producción, la circulación y las interpretaciones de los contenidos de diferentes medios de comunicación: de películas documentales, fotografías en museos comunitarios y de corridos en México. ¿Quién habla o quienes hablan a través de estos productos mediáticos? ¿Como se sitúan los interlocutores, entre ellos los productores de los mensajes mediáticos y los antropólogos, a través de estos procesos que tienen lugar en una área conflictiva entre ‘el Estado’, ‘el pueblo’ y ‘los grupos étnicos’? ¿Cuales son las consecuencias metodólogicas para la investigación de parte de la antropología, la etnomusicología, la historia, la literatura y la sociología entre otras disciplinas?

Referent/innen und Gäste waren: Rihan Yeh (El Colegio de Michoacán), José Alfredo Jiménez (Sociedad Civil Las Abejas, Chenalhó, Chiapas), Axel Köhler (Proyecto Videastas Indígenas de la Frontera Sur, Chiapas; CESMECA-UNICACH), Alexander Brust (Museum der Kulturen, Basel), Florian Walter (Institut für Ethnologie der FU Berlin).

Visualizing Deep Identity

Workshop, Berlin, 15.-16.05.2009. Programm

Die Produktion, Zirkulation, Konsumtion und der Besitz von Bildern an der Intersektion von ‚Rasse’, Ethnizität und soziale Position waren Themen dieses Workshops. Er stützte sich auf das Konzept von “visueller Ökonomie”, das vorschlägt, dass die Organisation des visuellen Feldes genau so viel mit geteilten Bedeutungen und geteilter Gemeinschaft wie mit sozialen Beziehungen, die von Ungleichheit und Macht gezeichnet sind, zu tun hat.

Die Panels waren interdisziplinär aus Altamerikanisten, Ethnohistorikern, Ethnologen, Literaturwissenschaftlern (Lateinamerikanisten und Anglisten) sowie aus Universitätswissenschaftlern, Museumswissenschaftlern und freiberuflichen Kuratoren zusammengesetzt. Aufgrund der internationalen Zusammensetzung waren die Sprachen des Workshops sowohl Englisch als auch Spanisch.

Referent/innen und Gäste waren u.a. Ingrid Kummels (LAI), Deborah Poole (John Hopkins University), Elisabeth Bronfen (Universität Zürich), Alexander Brust (Amerika-Abteilung des Museums der Weltkulturen in Basel) und Sonja Schenkel (Universität Zürich).

Ideen – Darstellungen – Wirklichkeiten. Symbolische Repräsentationen in den Amerikas

Tagung, Berlin, 23.-27.04.2008. Programmflyer

Soziale Ordnungen wurden und werden auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Kontexten hergestellt, legitimiert und reproduziert. In den Repräsentationen dieser ist dabei immer die kulturell konnotierte Vorstellung und symbolische Darstellung von Differenz im Kontext machtpolitischer Auseinandersetzungen eingeschlossen. In den Amerikas, unter besonderem Fokus auf den durch die spanische und portugiesische Kolonialisierung konstruierten Raum, kommt es insbesondere durch die direkten und/ oder indirekten Erfahrungen der Kolonialisierung zu einer veränderten Produktion von symbolischen Repräsentationen des „Eigenen“ und des „Anderen“.

Referent/innen und Gäste waren u.a. Ingrid Kummels, Verena Stolcke, Elísio Macamo und Jürgen Golte.

Ausstellungen:

Fotografie als Dokument. Die Kágaba der Sierra Nevada de Santa Marta, Kolumbien

Berlin, 22.10.2010-27.3.2011. Ankündigungsflyer

(c) Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum

Studentische Ausstellung unter Leitung von Prof. Dr. Ingrid Kummels und Dr. Manuela Fischer am Ethnologischen Museum Berlin, in Zusammenarbeit mit der Kolumbianischen Botschaft

Die Vertreibung der einheimischen Bevölkerung war eine der vielen Folgen der spanischen Eroberung der Karibikküste Kolumbiens im 16. Jahrhundert. Dennoch gelang es den ethnischen Gruppen, sich im nahen Gebirgsmassiv zu reorganisieren und ihre Traditionen bis heute zu bewahren. Schon die Chroniken der Eroberer und Missionare spiegeln die Faszination, die das Gebirge und seine Bevölkerung auslösten.

Visuelle Dokumente allerdings sind rar. Die Fotos von Wouter Bokma (Amsterdam) aus den 1970er Jahren sind daher wertvolles Zeugnis einer sich ständig verändernden Welt. Ausgehend von der Dokumentation eines traditionellen Festes in einem Dorf der Kágaba wurden im Rahmen eines Seminars am Lateinamerika-Institut der FU Berlin grundsätzliche Fragen nach dem Umgang mit so genannten ethnografischen Fotografien behandelt: Fragen nach der Perspektive der Fotografen, den historischen Zusammenhängen ihrer Forschung, der Visualisierung von Machtverhältnissen und symbolischen Repräsentationen.