Cuba

Veranstaltungen

Aktuell

Workshop zu Silvia Federici „Aufstand aus der Küche: Reproduktionsarbeit im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution“.

Zeit: Freitag, 22. Januar 2016, 10:00-17:00 Uhr, Wintersemester 2015/16
Ort: Raum 243 ZI Lateinamerika-Institut, Rüdesheimer Str. 54-56, 14197 Berlin.
Organisation: Teresa Orozco / Martha Zapata.

Der Workshop hat einen einführenden Charakter und ist offen für ALLE Studierende! Das Programm und das Textmaterial ist im Blackboard unter der LV 33822 „Calibán y la Bruja y los Feminismos del Sur“ zu finden.

Federici ist eine feministische und marxistische Aktivistin, sie wurde 1942 in Parma geboren und lebt in New York. Sie ist emeritierte Professorin an der Hofstra University (New York) und Mitbegründerin des International Feminist Collective (1972). Sie ist heute in sozialen Bewegungen, die die negativen Folgen der Globalisierung bekämpfen, aktiv.

"Training Lab G-NET: Seminario internacional y formación para el consorcio en Chile"

Zeit: 30.11.2015-4.12.2015, Wintersemester 2015
Ort: Universidad Católica de Temuco, Chile.

G-NET ist ein Netzwerk lateinamerikanischer und europäischer Universitäten, die gemeinsam Lehrinhalte und -konzepte zu den Themen europäischer Integration und Gender entwickeln.
Vom 30.11.2015 bis zum 4.12.2015 findet sich das Konsortium des Projekts zu einem Qualitätstraining an der Universidad Católica de Temuco in Chile zusammen. Das Genderstudies Team des Lateinamerika-Instituts wird vor Ort sein und über Gendertraining und Integrationsprozesse in Forschung und Lehre referieren. Es sind auch Beiträge und runde Tische für die Öffentlichkeit vorgesehen.

"Postwachstum. Transnationale Genderperspektiven im Dialog."

Zeit: Mo., 18-20 Uhr, Wintersemster 2015/16
Ort: Raum 201, ZI Lateinamerika Institut, Rüdesheimer Str. 54-56, 14197 Berlin
Kontakt: Janina.Knobbe@fu-berlin.de

Seit den 70er Jahren wurde die feministische Kritik an Wachstumsgesellschaften sowohl im Süden als auch im Norden mit unterschiedlichen Akzenten weiterentwickelt. Angesichts einer Verschärfung von Ausbeutung, Enteignung und Zerstörung von existenzsichernden Räumen, wird der Ruf nach einer "Wachstumswende" bis zu "degrowth" laut. Für Lateinamerika steht vor allem die Fortsetzung von kolonialen Praxen, die durch den kapitalistischen Wachstumszwang in Gestalt von Neo-Extraktivismus sowohl Vertreibungen, als auch endemische und sozial-ökologische Katastrophen in Kauf nehmen, im Vordergrund. In diesem Kontext findet eine Feminisierung von Protestbewegungen ("ecofeminismo de la sobreviencia") statt, da Frauen die neoliberale Wirtschaftspolitik auch als kulturelles Projekt bekämpfen, weil sie ohne greifbare Alternativen Lebensformen zersetzt und Geschlechterarrangements präkarisiert. Über den Andenraum hinaus ist in den Debatten um "Buen Vivir" (ein "gutes Leben") zu beobachten, dass populistische und konservative Artikulationen von Wachstumskritik auf Geschlechterdualismus zurückgreifen; obwohl ein Großteil der Frauenorganisationen sich selbst zunehmend von essentialistischen Zuschreibungen (Frauen = Natur) entfernt und sich viel mehr auf das Recht auf "ciudadanía" beruft. Sichtbar werden ebenfalls die Spannungen, die in der Forderung nach existenzsicherndem Recht auf Konsum auftauchen und mit der klaren Tendenz soziale Rechte und Sozialpolitik durch Billigkonsum zu ersetzen, konvergieren. Ausgangspunkt der Ringvorlesung ist eine feministische Re-lektüre von Eduardo Galeanos "Die offenen Adern Lateinamerikas", die über Ansätze zur Transformation von Weltmarktpolitiken und bestehende Völkerrechtsregime nachzudenken einlädt. Darüber hinaus wird in einzelnen Vorträgen geprüft, inwieweit der spürbare Konsens in der Kritik an der radikalen Merkantilisierung der Mensch-Natur-Verhältnisse über eine neue Auffassung von Erwerbs- sowie auch Sorge- und Pflegearbeit, eine tragfähige Basis für eine transnationale feministische Politik darstellen kann. Dabei werden eine Reihe von intersektionalen Konfliktzonen besichtigt, die zwischen liberal-feministischen Positionen und den kommunitären Forderungen nach depatriarchalen Gesellschaftsmodellen bestehen. Letztere kämpfen für den Erhalt von Gemeingütern (commons) und Ernährungssouveränität, aber auch für eine Zeitökonomie im Alltag, die Lebensqualität und Wohlstand für alle verbindet. Letztlich wird diskutiert, inwieweit die weitverbreitete, staatszentrierte und maskulinisierte Auffassung von Biopolitik Wachstumsregulation und alternative Handlungsoptionen verhindert.

Workshop "Panoramas violentos. Medios, Poder y Derechos humanos en México"

Zeit: Mi., 28.10.2015, 16:00 - 20:30 Uhr
Ort: Raum 201, ZI Lateinamerika Institut, Rüdesheimer Str. 54-56, 14197 Berlin
Kontakt: martha.zapata.galindo@fu-berlin.de

Programm:

16:00-18:00: Maria Elena Meneses Rocha: „Redes sociales: Nuevo contra poder en México“
Periodista y socióloga del Internet. Cátedra sobre la sociedad de la información, ITESM, México.

18:00-20:00: Lolita Bosch: „Nuetra aparente rendición: Medios, activismo y solidaridad“
Periodista, escritora y activista por la paz en México. Fundadora de Nuestra aparente rendición (NAR), Barcelona.

20:00-20:30 Presentación de libro y de un video
„TerrorZones: Gewalt und Gegenwehr in Lateinamerika“ editado por Anne Huffschmid, Wolf-Dieter Vogel, Nana Heidhues, Michael Krämer. Presentación a cargo de Anne Huffschmid.
Video „A un año de Ayotzinapa“ (OmU, 15 min.) con el director Alex Noppel, Carlos Alba y Verónica Villareal, miembros del /Colectivo 43/.

Concepto y coordinación: Teresa Orozco Martínez/Martha Zapata Galindo

"Agenda - Vorlesungsverzeichnis Gender & Diversity Studies"

Zeit: Sommersemester 2015

Die Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung (ZEFG) hat - wie jedes Semester - die Lehrangebote die an der Freien Universität zu Themen der Gender, Diversity und Queer Studies angeboten werden, zusammengestellt.
Die "Agenda - Vorlesungsverzeichnis Gender & Diversity Studies" für das Sommersemester 2015 wurde aus dem elektronischen Vorlesungsverzeichnis der Freien Universität generiert. Aufgenommen wurden auch die Lehrveranstaltungen, in denen der Genderaspekt thematisiert wird, insofern das aus der Kommentierung der Veranstaltung hervor geht.

"Border Feminismen" Standpunkte, Interventionen, und Zukunftsvisionen aus Lateinamerika

Zeit: Do., 16-18 Uhr, Wintersemster 2014/15
Ort: Boltzmannstraße 1, 14195 Berlin (U Thieplatz)
Kontakt: Nina Lawrenz (nlawrenz@zedat.fu-berlin.de)

Bei der Entstehung von Border-Feminismen waren die Erfahrungen mit der nordmexikanischen Grenze zur USA ausschlaggebend. Bereits in den 1960er Jahren hat diese Grenze globalisierte Konfliktlagen präfiguriert. Es ging damals um Kämpfe gegen die Ausbeutung bei der Landarbeit, um gewerkschaftliche Organisationen, um zivile Rechte, um Anti-Kriegs-Bewegungen, um Gleichberechtigung und um neue Lebensformen, die partiell undenkbare Erfolge errungen und aktivistische Maßstäbe gesetzt haben. Die Ringvorlesung rekonstruiert historisch diesen paradigmatischen Beginn in dem Werk von Gloria Anzaldúa und setzt sich mit aktuellen lateinamerikanischen Debatten, die sowohl von einzelnen Feministinnen, als auch von politischen Akteurinnen an der Grenze zur hegemonialen Wissenskonstellationen geführt werden, auseinander. Es gibt Einblick in ein breites Spektrum an Positionen, die über geopolitische und epistemische Machthierarchien in der `Glokalität´ nachdenken, für eine andere Moderne und eine solidarische Zukunft plädieren. Durch neue trans/nationale Bündnispolitiken, aber auch durch kreative und hartnäckige Interventionen machen Border-Feminismen das Scheitern von Entwicklungsmodellen, die an der Reproduktion von intersektionalen Asymmetrien beteiligt sind sichtbar und kapitalismuskritische Transformationen intelligibel bzw. denkbar.Die Vorlesung sei allen empfohlen, die postkolonial arbeiten und die Beiträge lateinamerikanischer Autorinnen und Akteurinnen kennenlernen möchten.

Abschlussveranstaltungen des EU-Verbundprojekts Medidas para la inclusión social y equidad en instituciones de educación superior en América Latina – MISEAL

Simposio "Interseccionalidad, inclusión social y equidad". Evento de clausura de MISEAL (Programa)

Zeit: 04 - 06 Dez.
Ort: Boltzmannstraße 1, 14195 Berlin (U Thieplatz)

Del jueves 04 al sábado 06 de diciembre de 2014 se llevará a cabo el "Simposio: Interseccionalidad, inclusión social y equidad", con motivo de clausurar los tres años de ejecución del proyecto Medidas para la inclusión social y equidad en instituciones de educación superior en América Latina - MISEAL y al mismo tiempo, con la finalidad de presentar la formación Estudios en Inclusión, Interseccionalidad y Equidad - ESIINE, programa de movilidad transnacional que surge como resultado del proyecto MISEAL.

El simposio se realizará en el Instituto de Estudios Latinoamericanos de la Freie Universität Berlin. Durante los días en que se llevará a cabo este encuentro también se podrá apreciar la "Muestra de material visual de campañas para la inclusión y anti-discriminación", en la que se expondrán más de 30 afiches de campañas realizadas en América Latina y Europa por Instituciones de Educación Superior, organizaciones sociales y gobiernos locales. Descargar invitación.

Im Zeitalter von trans/post/inter…- Warum Gender Studies heute?

Ort: Konferenzraum  Netzwerk desiguALdades
Boltzmannstr. 1 14195 Berlin (U3 Thiel-Platz)
Zeit: Do., 10-12 Uhr

Die Ringvorlesung bietet einen Einblick in die gegenwärtigen Paradigmen der internationalen Geschlechterforschung und setzt sich mit den geopolitischen Asymmetrien und den ungleichen Bedingungen ihrer epistemischen Produktion und Reproduktion auseinander. Sie liefert eine Einführung in konstruktivistische, poststrukturalistische, postkoloniale und queere Perspektiven und fragt nach der Aneignung, Lokalisierung oder Unsichtbarkeit von Gender-Wissen aus dem globalen Süden in diese Theorieentwicklungen. In interdisziplinären Vorträgen wird die Verortung der Geschlechterforschung in Bezug auf aktuelle Gegenwartsfragen beleuchtet und die methodischen Zugänge und Herangehensweisen an ausgewählten Fallbeispielen thematisiert.

Konzept und Organisation im Bereich Gender Studies des  Lateinamerika-Instituts in Kooperation mit dem Projekt-Team „Internationalisierung“ des GenderNet der Freie Universität Berlin

Kontakt: nlawrenz@zedat.fu-berlin.de

Internationale Workshops

  • Transnacionalismo y género, Lateinamerika-Institut, Juli 2005 (Organisation: Stephanie Schütze)
  • Derecho, Ciudadanía y Género en América Latina, Lateinamerika-Institut, Dezember 2006 (Organisation: Stefanie Kron, Karoline Noack, Stephanie Schütze)
  • Género y movilidad en las instituciones de educación superior de América Latina, Lateinamerika-Institut, Februar 2010 (Organisation: Martha Zapata Galindo)
  • Género, Etnicidad y Migración, Lateinamerika-Institut, Februar 2011 (Organisation: Ingrid Kummels, Stephanie Schütze)

Ringvorlesungen

  • WS 04/05: Transkulturalität und Geschlechterverhältnisse (Leitung: Stephanie Schütze, Martha Zapata Galindo)
  • WS 06/07: Transkulturalität und Geschlechterverhältnisse (Leitung: Stephanie Schütze, Martha Zapata Galindo)
  • WS 08/09: Gender und Diaspora in den Amerikas (Leitung: Stefanie Kron, Martha Zapata Galindo)
  • WS 11/12: Religion und Gender in transnationalen Kontexten (Leitung: Stefanie Kron, Claudia Rauhut)

Konferenzen

2013
Workshop “Ethnicity, Race and Gender in the Caribbean”
15.02.2013, Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin
Organisation: Claudia Rauhut, Birte Timm

2012
Eröffnungsveranstaltung des Verbundprojektes “Medidas para la inclusión social y equidad en instituciones de educación superior en América Latina” (MISEAL)
04. Mai 2012, Boltzmannstr. 1
Leitung und Organisation: Martha Zapata, Marianne Braig

Indicadores Interseccionales y medidas de inclusión social en las Instituciones de Educación Superior
Jahreskonferenz des Verbundprojektes (MISEAL), 23.-26. November 2012
Leitung und Organisation: Martha Zapata, Rocío Ramírez Rodríguez

2011
"Interdependent Inequalities in a Global Perspective. Class, Racial, Gender and Ethnic Asymmetries in Latin America"
Second Summer School: 31.10– 04.11.2011, IDES, Buenos Aires, Argentina.
Organisation: Sergio Costa, Elizabeth Jelin (IDES), Simon Ramírez-Voltaire