Ana Nenadović

Freie Universität Berlin

ZI Lateinamerika-Institut

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Aufgabenbereich

Literaturen u. Kulturen Lateinamerikas - Prof. Klengel

Adresse Rüdesheimer Str. 54-56
Raum 235
14197 Berlin
Telefon 49 (30) 838-61022
Fax 49 (0)30 838-461022
E-Mail ana.nenadovic@fu-berlin.de

Sprechstunde

Mittwoch 10:30-11:30h

Wissenschaftlicher Werdegang

seit 04/2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bereich Literaturen und Kulturen Lateinamerikas am Lateinamerika-Institut, Freie Universität Berlin

10/2015 – 03/2016: Auslandslektorin des OeAD (Österreichischer Austauschdienst), Philologische Fakultät, Abteilung für Germanistik, Universität zu Banja Luka, Banja Luka, Bosnien und Herzegowina

08/2013-07/2015: Auslandslektorin des OeAD, CUCSH, Departamento de Lenguas Modernas, Sección Alemán, Universidad de Guadalajara, Guadalajara, Jalisco, Mexiko.

07/2013 – 07/2015: Postgraduate Kurs „Zertifikatsfeld Auslandslektorat“, Postgraduate Center, Universität Wien

10/2010 – 07/2012: Zertifikatsmodul Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, Institut für Germanistik, Universität Wien

02/2010 – 07/2010: Auslandssemester an der Facultad de Filosofía e Historia, Universidad de La Habana, Kuba

09/2009 – 02/2010: Auslandssemester an der Facultad de Artes y Letras, Universidad de La Habana, Kuba

10/2007 – 03/2013: Diplomstudium Romanistik/Spanisch, Institut für Romanistik, Universität Wien

10/2007 – 04/2012: Diplomstudium Afrikanistik, Institut für Afrikawissenschaften, Universität Wien

Teilnahme an Tagungen und Kongressen

ALEG-Kongress (Lateinamerikanischer Germanistenverband), Sept. 2014, Curitiba, Brasilien; Titel des Beitrags: Die Rolle der Slawin in der neueren österreichischen Literatur

Internationales Symposium Memorias cruzadas, Nov. 2014, Universidad de Guadalajara, Jalisco, Mexiko; Titel des Beitrags: Violencia sexual y la dictadura. Un estudio comparativo de la literatura argentina y la literatura austriaca

Tagung des SAGV (Germanistenverband im südlichen Afrika), März 2015, Windhoek, Namibia; Titel des Beitrags: Erinnern und erzählen. Literatur nationaler Minderheiten in Österreich

Internationale literaturwissenschaftliche Tagung Familie und Identität in der Gegenwartsliteratur, Mai 2015, Universität Zadar, Kroatien; Titel des Beitrags: Der Generationenroman als Erinnerungsort. Geschichte und Tradition slawischer Minderheiten in Österreich

Internationales Kolloquium La mirada sobre/del Otro en la literatura hispánica, Juni 2015, Universität Heidelberg/ Romanisches Seminar; Titel des Beitrags: La subalterna sigue sin voz: subalternidad y violencia sexual en Las travesuras de la niña mala

Studientage Mujeres en movimiento, Sept. 2015, Institut des Amériques, Université Paris Ouest, Université Bordeaux Montaigne, Paris; Titel des Beitrags: Fue una víctima voluntaria. Violencia sexual, trauma femenino e interpretación masculina en Travesuras de la niña mala de Mario Vargas Llosa

Forschungsschwerpunkte und – interessen:

  • Postkoloniale Traumatheorie
  • Literarische Repräsentation von sexueller Gewalt
  • neueste kubanische Literatur
  • Gender Studies
  • Literatur der nationalen Minoritäten in Österreich

Dissertationsprojekt: Die Subalterne schweigt weiterhin. Vom Schweigen und Sprechen über sexuelle Gewalt in postkolonialer Prosa.

Dieses Promotionsprojekt ist im Bereich der vergleichenden Literaturwissenschaft angesiedelt und beschäftigt sich mit ausgewählten Prosawerken des 21. Jahrhunderts aus Lateinamerika und Südafrika.

Den Untersuchungsgegenstand des Projekts bildet die Darstellung der sexuellen Gewalt gegen Frauen in ausgewählten Prosawerken sowie das daraus resultierende Trauma der weiblichen Figuren. Das Ziel des Projektes ist es, sich dem aktuellen internationalen Diskurs um eine postkoloniale Traumatheorie anzuschließen und diesen um spezifisch weibliche Aspekte aus Sicht der Gender Studies zu erweitern. Ausgehend von der These, dass in den ausgewählten Werken die weiblichen Charaktere, welche sexuelle Gewalt erfahren, zum Schweigen verurteilt sind, sollen die Bedeutung und der Zweck der Präferenz für das Schweigen ergründet werden. Es soll ebenso analysiert werden, ob es sich hierbei um Merkmale handelt, die als „postkolonial“ definiert werden können. Des Weiteren soll untersucht werden, inwiefern diese Art von Darstellung eine Reflexion der gegenwärtigen Subalternität von Frauen in Lateinamerika und Südafrika darstellt.

Publikationen:

In Fachzeitschriften:

El cuerpo femenino, violencia sexual y la dictadura en Argentina y Austria. In: Verbum Et Lingua, NO. 6, Jul-Dic. 2015, http://verbumetlingua.cucsh.udg.mx/ , 56-67

In Sammelbänden:

Die slawische Frau vom Sozialismus zur Migration: Heldin oder Opfer? In: Díaz Pérez, Olivia C., Ortrud Gutjahr, Rolf G. Renner, Marisa Siguan (eds.) 2016: Deutsche Gegenwarten in Literatur und Film. Tendenzen nach 1989 in exemplarischen Analysen. Tübingen: Stauffenburg.[im Druck]

Übersetzungen:

Maja Haderlap, Ángel del olvido (fragmentos). In: Luvina. Revista Literaria, NO. 76, Otoño 2014. Guadalajara: Universidad de Guadalajara, 42-50