Cuba

SFB 700

Teilprojekt C3 - Security Governance in Lateinamerika

Der DFG-Sonderforschungsbereich 700 geht der Frage nach, wie und unter welchen Bedingungen Governance-Leistungen in den Bereichen Herrschaft, Sicherheit und Wohlfahrt in Räumen begrenzter Staatlichkeit erbracht werden, und welche Probleme dabei entstehen. Hier arbeitet die FU Berlin mit der Hertie School of Governance, der Stiftung Wissenschaft und Politik sowie der Universität Potsdam und dem Wissenschaftszentrum Berlin zusammen.

Die Politikwissenschaft des Lateinamerika-Instituts beteiligt sich mit dem Teilprojekt C3 „Security Governance in Lateinamerika“seit Beginn des SFB 700 im Jahre 2006.  Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Regieren mit (Un)Sicherheiten aussieht (1. Phase) und welche Rolle dabei unterschiedliche Akteure und Akteurskonstellationen spielen. In der 2. Phase fokussiert  das Teilprojekt C3 auf die Rolle externer Akteure  und deren Governance-Transfers. Das Thema „Transnationale Security Governance: Organisierte Kriminalität und Governance-Interventionen in Mexiko und Zentralamerika“ wird unterschiedlichen Beispielen empirisch untersucht. Unter der Leitung von Prof. Dr. Marianne Braig und Prof.  Dr. Günther Maihold geht das Projekt derzeit der Frage nach, wie externe Akteure (wie z.B. die USA oder internationale Organisationen) daran mitwirken, organisierte Kriminalität in Mexiko, El Salvador und Guatemala zu bekämpfen und Sicherheit herzustellen und welche Formen „transnationaler Security-Governance“ sich hierbei bilden.