Kleine Geschichte des ökonomischen Denkens

Ziel dieser Lerneinheit ist es, einen Überblick über einflussreiche Ökonomen und die von Ihnen maßgeblich entworfenen oder geprägten Theorien zu geben. Die Entstehungsgeschichte einzelner Denkschulen soll so nachvollziehbar gemacht werden.

Die Abbildung zeigt wie die einzelnen Ökonomen Überbegriffen und theoretischen Denkschulen zugeordnet sind. Das Feld „Klassische Ökonomie“ ist zunächst auch eine zeitliche Zuordnung. Diese ökonomischen Theorien sind Grundlage heutigen Verständnisses und haben ihre Entstehung im 18-19.Jhd. Die Aufteilung zwischen Nationalökonomie und globaler Ökonomie macht zunächst einmal die unterschiedliche Fokussierung der Theorien deutlich. Zeitlich hingegen sind die Theorien im Bereich der globalen Ökonomie und Entwicklungstheorie überwiegend nach den Nationalökonomen entstanden. Die Nationalökonomie hatte ihren Höhepunkt im 19.Jhd. und zu Beginn des 20.Jhd., wohingegen Entwicklungstheorie erst ab der zweiten Hälfte des 20.Jhd. verstärkt in den Vordergrund tritt.

Zu jedem der angeführten Bereiche gäbe es viele Ökonomen aufzulisten, welche alle mit ihrem Werk und mit ihrer Theorie dem heutigen volkswirtschaftlichen Denken einen Baustein hinzugefügt haben. Stellvertretend sind gegliedert in verschiedene Bereiche Ökonomen ausgewählt, die das volkswirtschaftliche Denken in ihrem Bereich revolutioniert, sehr einflussreich waren/sind oder neue Erklärungsmuster mit ihrer Arbeit definiert haben.