Jessica Laura Hübschmann

Jessica Laura Hübschmann
Bildquelle: © Jessica Laura Hübschmann

Internationales Graduiertenkolleg "Zwischen Räumen"

Bewegungen, Akteure und Repräsentationen der Globalisierung

Doktorandin

Aufgabenbereich

Projekt: “Die Konstruktion der Kategorie 'Opfer' im Transitional Justice Prozess in Kolumbien - Eine feministische Perspektive“

Adresse Boltzmannstr. 4
14195 Berlin
E-Mail j.huebschmann@fu-berlin.de

Seit 01/2015

Qualifizierungsstipendiatin des Internationalen Graduiertenkollegs „Zwischen Räumen“, Freie Universität Berlin

02/2011 - 05/2011

Forschungsaufenthalt in Bogotá, Kolumbien

10/2009 - 09/2011

Master of Arts Interdisziplinäre Lateinamerikastudien am Lateinamerika Institut der Freien Universität Berlin

10/2003 - 12/2007

Bachelor of Arts Spanische Philologie und Geschichte an der Humboldt Universität zu Berlin, der Universidad de Córdoba, Spanien und der Universidad Pedagógica y Tecnológica de Colombia, Kolumbien.

Berufserfahrung

09/2013 - 11/2014

Koordinationsassistentin des Internationalen Graduiertenkollegs „Zwischen Räumen“ am Colegio de México in Mexiko-Stadt

11/2011 - 06/2012

Praktikantin im Projekt „ProDeMujer“ bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ in Bogotá, Kolumbien

01/2008 - 07/2009

Assistenzlehrerin für Deutsch als Fremdsprache an der Universidad del Norte in Barranquilla, Kolumbien

„Die Konstruktion der Kategorie 'Opfer' im Transitional Justice Prozess in Kolumbien - Eine feministische Perspektive“


BetreuerInnen: Prof. Dr. Günther Maihold (Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Marianne Braig (Freie Universität Berlin)


Hauptziel meines Forschungsvorhabens ist es, ein besseres Verständnis dafür zu erlangen, wie und mit welchem Ziel Transitional Justice (TJ) in Kolumbien während des andauernden Konfliktes eingesetzt wird und welche Konsequenzen sich in Bezug auf die mögliche Rolle der „Opfer“ als politische Akteur_innen daraus ergeben. In diesem Zusammenhang sind zwei Dimensionen von TJ von besonderer Bedeutung: TJ als Diskurs und TJ als Praxis. Durch eine kritische Analyse des Prozesses der Institutionalisierung von TJ in Kolumbien wird untersucht, wer die Akteure von TJ sind, welche Diskurse sie konstruieren und in welchen Praktiken sich diese manifestieren. Analysiert werden sollen im Speziellen die Interrelationen und Spannungen zwischen der dominierenden diskursiven Konstruktion der Kategorie “Opfer” und der Konstituierung politischer Subjektivitäten. Die Frage, die dabei im Mittelpunkt steht, ist: Wie beeinflusst der Diskurs von TJ, unter Berücksichtigung der Bedingungen der Gleichzeitigkeit von TJ und bewaffnetem Konflikt, sowie den spezifischen Ausprägungen von Staatlichkeit in Kolumbien und den herrschenden Geschlechterkonstruktionen, die Konstituierung politischer Subjektivitäten?

Damit knüpft mein Forschungsprojekt an eine sozialkonstruktivistische Forschungslinie innerhalb der wissenschaftlichen TJ-Literatur an, die ich durch die Verwendung der Genderperspektive erweitere.

  • 2012 (mit Matthias Schreiber): „Keine gewöhnlichen Verbrechen“, in: Amnesty Journal, 12/2012, S. 52-53.