Nadia Zysman

Nadia Zysman
Bildquelle: Nadia Zysman

Internationales Graduiertenkolleg "Zwischen Räumen"

Bewegungen, Akteure und Repräsentationen der Globalisierung

Aufgabenbereich

Projekt: "Fremdheit und Zugehörigkeit: die Erfahrungen deutschsprachiger Juden in der Stadtlandschaft von São Paulo, Buenos Aires und New York (1880-1950)"

Adresse Boltzmannstr. 4
14195 Berlin
E-Mail nadia.zysman@fu-berlin.de

Sprechstunde

Dienstags von 13 bis 15 Uhr

Ausbildung

10/2007 - 02/2012

Promotion im Fach Geschichte, Lateinamerika-Institut & Friedrich-Meinecke-Institut, Freie Universität Berlin
Thema: „Von der „marxistischen Subversion“ zum „Staatsterrorismus“: Repräsentationen der letzten Militärdiktatur Argentiniens in den historischen Narrativen des Schulunterrichts (1983-2008)“.

08/2005 - 08/2006

Studium im Fach Neuere und Neueste Geschichte, Humboldt-Universität zu Berlin

03/1999 - 07/2005

Diplom in Politikwissenschaft, Universidad de Buenos Aires

Akademischer Werdegang

seit 04/2014

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Internationales Graduiertenkolleg “Zwischen Räumen” - Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin

07/2014 - 09/2014

Postdoc-Stipendium ERC: “Narrative des Terrors und des Verschwindens. Fantastische Dimensionen kollektiver Erinnerung an die Militärdiktatur Argentiniens (1976-1983)”, Universität Konstanz

12/2013 - 04/2014

Postdoc-Stipendium des Internationalen Graduiertenkollegs “Zwischen Räumen”, Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin

10/2012 - 12/2013

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin

05/2012 - 12/2012

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center for Area Studies der Freien Universität Berlin

10/2007 - 12/2011

Promotionsstipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung

08/2005 - 08/2006

Mitarbeit beim Forschungsprojekt „Die Bedeutung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas im Geschichtsunterricht an Berliner Schulen“, Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Stiftung Erinnerung Verantwortung und Zukunft & Humboldt-Universität zu Berlin

08/2002 - 07/2005

Studentische Mitarbeiterin, Übersetzungsprojekt „Martin Heidegger und Paul Celan“, (Gast-Professor des DAAD, PD. Dr. Buchenhorst), Philosophische Fakultät, Universidad de Buenos Aires

Lehrerfahrung

2013

MA Seminar: “Migratorische Bewegungen nach und aus Lateinamerika, 19. und 20. Jahrhundert” ,
Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin

2012 - 2013

MA-Seminar: „Migration und Exil: die jüdische Diaspora in Lateinamerika in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“, Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin (in Zusammenarbeit mit Nina Elsemann)

BA-Seminar: „Quellenübung zur Einführung in die Geschichte und Gesellschaft Lateinamerikas“,
Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin

2009 - 2010

BA-Seminar: „Staatsterrorismus im Cono Sur: Geschichte, Theorie und Beispiele aus der audiovisuellen Produktion (1973-1990)“, Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin (in Zusammenarbeit mit Ximena Álvarez)

2003 - 2005

Seminar für Erstsemester: Theoretische Einführung in Staat und Gesellschaft, Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universidad de Buenos Aires

2002 - 2003

Seminar für Erstsemester: Geschichte der Gesellschaft und Ökonomie, Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universidad de Buenos Aires

Organisation von Workshops

2012

Workshop “Jüdische Diaspora in Lateinamerika”, Tel Aviv University & Center for Area Studies, Freie Universität Berlin (29.09.2012)

2010

Workshop „Erinnerungskulturen in Lateinamerika“, 5. Treffen deutschsprachiger Südamerika- und KaribikforscherInnen, Philipps-Universität Marburg (29.09.2010 - 02.10.2010)

Fachliche Vernetzung

  • Instituto Desarrollo Económico y Social (IDES), Buenos Aires, Argentina
    Prof. Mariano Plotkin

  • Tel Aviv University
    Prof. Raanan Rein

"Fremdheit und Zugehörigkeit: die Erfahrungen deutschsprachiger Juden in der Stadtlandschaft von São Paulo, Buenos Aires und New York (1880-1950)"


Betreuer: Prof. Dr. Stefan Rinke (FU Berlin)


 

Mein Forschungsprojekt analysiert die Entstehung kollektiver Identitäten unter deutschsprachigen Juden in São Paulo, Buenos Aires und New York von den 1880ern bis in die 1950er. Das Ziel des Vergleichs zwischen den drei Städten, mit einem Auge auf die Veränderung des städtischen Raums im Zuge der Einwanderung, besteht darin, lokale Besonderheiten zu identifizieren, die kollektive Identitätskonstruktionen unter deutschsprachigen Juden konditionierten. Hauptziel des Projektes ist es, weit verbreitete Annahmen über die Stabilität und Definierbarkeit von Migrationsgruppen zu hinterfragen, indem die Arbeit anhand des Beispiels der Migration deutschsprachiger Juden den Prozesscharakter von Identitätskonstruktionen in einem interaktiven Dialog zwischen lokalen und globalen Phänomenen durchleuchtet. Durch die Neubewertung von Wanderungsbewegungen aus einem solchen prozessualen Blickwinkel soll das Projekt auch einen Beitrag zur breiteren Historiographie über Migration leisten.

Monographie

  • (2014): „De la ‘Subversión marxista’ al ‘terrorismo de Estado’: representaciones de la última dictadura militar en las narrativas históricas de la escuela media argentina (1983 – 2008)“, Eduvim: Córdoba.

Artikel in Zeitschriften

  • (im Erscheinen 2014), „La militarización del ámbito educativo: la última dictadura militar argentina y su vínculo con la Historia escolar (1976-1983)“, in: Latin American Research Review.

Artikel in Sammelbänden

  • (im Erscheinen 2014), „El legado histórico de la desaparición forzada: representaciones de la CONADEP en la escuela media argentina (1983-2008)“, in: Rinke, Stefan and Contreras, Monika (Hrsg.), Provisional untitled, Hans-Dieter Heinz: Stuttgart.
  • (im Erscheinen 2014), „Expertos en Derechos Humanos en la escuela: moralizando la historia argentina reciente“, in: Rinke, Stefan and Gonzales, Delia (Hrsg.), Provisional: Expert Cultures, Hans-Dieter Heinz: Stuttgart.
  • (2011), „Von der ‘marxistischen Subversion’ zum ‘Staatsterrorismus’: Repräsentationen der letzen Militärdiktatur Argentiniens in argentinischen Schulbüchern (1983-2008)“, in: Rinke, Stefan (Hrsg.), Erinnerung schreibt Geschichte: Lateinamerika und Europa im Kontext transnationales Verflechtungen, Hans-Dieter Heinz: Stuttgart, S. 167-194.
  • (2006), „Die Bedeutung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas im Geschichtsunterricht”, in: Jahrbuch 2005/2006, Stiftung Verantwortung und Zukunft: Berlin, S. 50-64.