Fernando dos Santos Baldraia Sousa

Fernando dos Santos Baldraia Sousa
Bildquelle: © Fernando dos Santos Baldraia Sousa

Internationales Graduiertenkolleg "Zwischen Räumen"

Bewegungen, Akteure und Repräsentationen der Globalisierung

Doktorand

Aufgabenbereich

Projekt: "Räume eines Zwischenraums: der 'Black Atlantic' in der rezenten brasilianischen Historiographie der Sklaverei"

Adresse Boltzmannstr. 4
14195 Berlin
E-Mail fbaldraia@yahoo.com.br

Seit 11/2012

Doktorand des Internationalen Graduiertenkollegs "Zwischen Räumen", Freie Universität Berlin

2010 - 2012

Studentische Hilfskraft am Forschungszentrum Brasilien des Lateinamerika-Instituts der Freien Universität Berlin

2010 - 2012

Stipendiat der Rosa-Luxemburg Stiftung

2009 - 2012

Masters of Arts in Interdisziplinären Lateinamerikastudien – Lateinamerika Institut der Freien Universität Berlin

1997 - 2004

Geschichtsstudiums für Diplom und Lehramt an der Staatlichen Universität von São Paulo (USP)

"Räume eines Zwischenraums: der Black Atlantic in der rezenten brasilianischen Historiographie der Sklaverei"

 


Betreuer: Prof. Dr. Sérgio Costa (Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Stefan Rinke (FU Berlin)


 

Dieses Dissertationsprojekt besteht in einer theoretischen Analyse der Verbreitung von Gilroys Konzept des Black Atlantic in der rezenten brasilianischen Historiographie der Sklaverei. Die Untersuchung soll sich in drei miteinander verknüpften Etappen entwickeln: Zuerst wird eine Reflexion über die Implikationen von Gilroys Theorisierung der Moderne in Bezug auf die Geschichtswissenschaft, insbesondere auf die Geschichtstheorie angestellt. Dies wird die Grundlage für die anschließende Untersuchung der jüngsten brasilianischen Historiographie der Sklaverei darstellen. Das Ziel hierbei ist zu ermitteln, inwiefern die „Black Atlantic-Perspektive“ zu einer effektiven Dekonstruktion sowohl der Nation als Einheit geschichtswissenschaftlicher Betrachtung, als auch essentialistischer ethnischer Identitätsvorstellungen beigetragen hat. Abschließend wird am Beispiel des hier analysierten Falls die Rolle der Historiker und des geschichtswissenschaftlichen Wissens bei der sozialen Legitimierung von Zwischenräumen diskutiert.

 

Rezensionen

Buchbesprechungen:

  • (2006), „Não Somos Racistas. Nem tolos", Kritik des Buches Não somos Racistas von Ali Kamel, journalistischer Direktor des Fernsehsenders der Rede Globo. Erschienen in der elektronischen Zeitschrift Speculum.

  • (2005), „A Cabeça sem Favela”, Kritik des Buches Cabeça de Porco des Soziologen Luiz Eduardo Soares, des Rapsängers MV Bill und des Unternehmers Celso Athayde. Erschienen in der elektronischen Zeitschrift Speculum.

  • (2004), „Pode Haver um Único Responsável?”, Kritik des Buches The New Rulers of the World, des australischen Journalisten und Kriegsberichterstatter John Pilger. Erschienen in der elektronischen Zeitschrift Speculum.

  • (2004), „Cultura do Medo”, Kritik des Buches O Medo na Cidade do Rio de Janeiro, von Vera Malaguti Batista, Dozentin für Kriminologie an der Universität Cândido, Rio de Janeiro. Erschienen in der elektronischen Zeitschrift Speculum.

 

Musikbesprechungen

  • 2006 - „Os Racionais MC’s e a Raça”, Text über die Rapgruppe Racionais MC’s aus São Paulo. Erschienen in der elektronischen Zeitschrift Speculum.

 

Filmbesprechungen

  • (2005), „O Mal-estar do “Prisioneiro”, Texte über die Filme Prisioneiro da Grade de Ferro und Carandiru, beide über das brasilianische Gefängnissystem. Erschienen in der elektronischen Zeitschrift Speculum.

  • (2005), „Antiamericanismo inevitável”, Text über den Film Last Samurai. Erschienen in der elektronischen Zeitschrift Speculum.

  • (2005), „Meditações Bárbaras”, Text über den Film As Invasões Bárbaras. Erschienen in der elektronischen Zeitschrift Speculum.