Cora Jiménez Narcia

Cora Jiménez Narcia

International Research Training Group "Between Spaces"

Movements, Actors and Representations of Globalisation

Doktorandin

Aufgabenbereich

Projekt: "Studium des Dialogprozesses zwischen der Zapatistenbewegung und lateinamerikanischen Intellektuellen und ihre Beiträge zu einer gemeinsamen politischen Bildungspraxis der ´anderen Bildung`"

E-Mail cjimenez@docencia.fca.unam.mx

Trayectoria académica

(Desde 2015 ) Doctorado en Pedagogía, Universidad Nacional Autónoma de México,Facultad de Filosofía y Letras.

(2013-2015) Maestría en Pedagogía, Universidad Nacional Autónoma de México, Facultad de Filosofía y Letras.

(2006-2012) Licenciatura en Filosofía, Universidad Nacional Autónoma de México, Facultad de Filosofía y Letras.

Investigación

(Desde 2008) Integrante del proyecto de investigación “La lectura de la realidad en el aula. Pensar la práctica para transformarla” inscrito en el Colegio de Pedagogía de la Facultad de Filosofía y Letras de la UNAM, coordinado por el Dr. Miguel Antonio Escobar Guerrero.

Experiencia laboral

(Desde 2013 ) Profesora de asignatura, Facultad de Contaduría y Administración.

(2013) Ayudante de profesor “B” Interina, Colegio de Pedagogía, UNAM

(2011) Servicios profesionales de catalogación del Fondo Histórico del Ateneo Español de México.

(2011) Colaboración como documentalista en la investigación “Exilio Andaluz en México”, coordinado en México por la Dra. Enriqueta Tuñón, INAH.

“Studium des Dialogprozesses zwischen der Zapatistenbewegung und lateinamerikanischen Intellektuellen und ihre Beiträge zu einer gemeinsamen politischen Bildungspraxis der ´anderen Bildung`”


Betreuerin: Prof. Dr. María Isabel Belausteguigoitia Rius (UNAM)


Das allgemeine Ziel der Forschung besteht darin, die Beziehung zwischen gewissen lateinamerikanischen Intellektuellen und der Zapatistenbewegung zu studieren sowie die Merkmale von Prozessen der Dialogkonstruktion zu erforschen, welche eine gemeinsame politische Bildungspraxis der ´anderen Bildung` produzierten.

Beginnend mit der Vermutung das sich bezüglich der Zapatistenbewegung neue Praktiken, Netzwerke und Formen der intellektuellen Umgänglichkeit entfalteten – welche eine spezielle Artikulation von Wissen, Macht, Bildung und Politik produzierten – nimmt die Forschung an, dass die Zapatistenbewegung ein bildungspolitisches Subjekt ist. Im Rahmen der Definition der Brasilianerin Lia Pinheiro (2013), die bestimmte soziale Bewegungen wie den Zapatismus definierte, wird Letzterer wie folgt konstituiert: „Konstruktionsräume einer Episteme, verstanden als historisches Projekt des Wissens, Erzeuger von Weisheit und alternativer Pädagogik, die verantwortlich für die Förderung von politischen Projekten sind, welche aus einem Kampf für diese Bewegungen entstanden.“

Die Zapatisten waren eine Brücke, die die Entfaltung von Netzwerken zwischen und mit Intellektuellen im nationalen und auch im internationalen Raum ermöglichte; durch schriftlichen Austausch, über Mitteilungen, durch Seminare, Festivals, durch die „ Escuelita la libertad según los/as zapatistas“ und wo ein breites Spektrum von diskursiven Profilen zusammenfließt: Marxisten, Anarchisten, Feministen, De-Koloniale, Literaten, Philosophen, Journalisten, Artisten, aus sozialen Bewegungen und aus Kämpfen des indigenen Widerstandes stammende.

In diesem Zusammenhang konzentriert sich die Forschung auf eine kritische Analyse gewisser Momente, die langfristig als entscheidend für die Geschichte der Zapatistenbewegung bewertet wurden, um eine singuläre Beziehung zwischen den Zapatisten und bestimmten lateinamerikanischen Intellektuellen fundamental zu lokalisieren. Sie behandelt Momente die Transformationen produzierten, wobei anfängliche Funktionen von intellektuellen Beratern heute eigenen Ideen der Zapatisten gegenüberstehen. Diese verstehen sich als Produzenten der anderen Theorie und „Intellektuelle“ als Studenten von zapatistischen Initiativen wie beispielsweise der „Escuelita de la libertad según los/as y las zapatistas“. Zapatisten erscheinen zusammen mit Intellektuellen, die „nicht indigene zapatistische Kameraden/Kameradinnen“ (zum Beispiel der kürzlich verstorbene Philosoph Luis Villoro) sind, überdies mit „intellektuellen Kollektiven“, die aus sozialen Bewegungen (z.B. MST) sowie aus indigenen Widerstandskämpfen (vom Nationalen Indigenen Kongress artikuliert) stammen.

Mich interessiert es die Projektion einer kollektiven und organisatorischen Wette zu betonen, die aber auch komplex und widersprüchlich ist. An dieser wurde gearbeitet, um einen Dialog zu konstruieren, in welchem keine Beziehung der intellektuellen Unterordnung existiert, sondern Gleichheit und kollektive Kontribution; wobei sich der/die Intellektuelle weder als Person versteht die etwas weiß, noch seinen Gesprächspartner mit Ignoranz begegnet, sondern eine Beziehung fördert, in der beide zu einer neuen Form der politischen Bildungspraxis beitragen.

In diesem Sinne erscheint es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Idee der Zapatistenbewegung von intellektuellen Gruppen „konzipiert“ wurde und dies eine der Prämissen einer radikalen Diskussionsform ist, deren Grundlagen treu befolgt werden. Deshalb platziert sich die Forschung vor Bildern, die – genährt durch eine rassistische und patriarchalische Matrix – den früheren und aktuellen Zapatismus als Bewegung von lokalen indigenen Völkern betrachteten; traditionalistisch, dirigiert/unterworfen durch/von einem Anführer: Emiliano Zapata oder Unterkommandant Marcos und artikuliert durch eine intellektuelle Elite, die an diese denkt.

Aus diesen Gründen hat die Forschung folgende Absichten: 1. Feststellung in welchem Sinne sich die Zapatistenbewegung als bildungspolitischer Akteur - im Sinne ihrer historischen Bedeutung und ihrer Dimension als soziale Bewegung – konfiguriert, 2. Problematisierung der Kategorie des „lateinamerikanischen Intellektuellen“ und 3. Analyse und Abwägung des Dialoges zwischen lateinamerikanischen Intellektuellen und der Zapatistenbewegung bezüglich folgender Aspekte: a) Schwierigkeiten und Konditionen bei der Konstruktion dieses Dialoges, b) signifikante Aspekte und Momente bei der Ausübung dieses Dialoges und c) die Artikulation des Dialoges in einem gemeinsamen politischen Bildungsprojekt.

Zusammenfassend: meine Forschungsfragen richten sich an eine Studie der Tiefgründigkeit, aus einer Sichtweise der Geschichte sowie des Dialoges zwischen der Zapatistenbewegung und seine Beziehung zu bestimmten lateinamerikanischen Intellektuellen. Wendepunkte brachten eine Transformation in dieser genannten Beziehung hervor, welche es uns erlaubt, eine alternative Form einer sozialen Hegemonie-Ordnung nachvollziehen zu können, die durch eine soziale Funktion der lateinamerikanischen Intellektualität - und vor einem politisch-pädagogischen Horizont - konzipiert wurde.

Books

(2009) with Escobar, M., Vieyra, M. Y Silva, M. Descifrar tu mirada, de Caledonia A Playa Careyes, México: Ediciones La Burbuja, Juan Carlos Vera Editor, Raíz del Agua y La Casa del Poeta Peruano. Versión electrónica [http://ru.ffyl.unam.mx:8080/jspui/handle/10391/4122]

Book Section

(2015) with De Buen, A., et al. “Prólogo”, en Escobar M., Pedagogía de la praxis, luz y sombra de la Pedagogía Erótica, México. Versión electrónica [www.lrealidad.filos.unam.mx]

(2012) with Escobar, M., et al “¿Cómo construir conocimiento colectivos desde la práctica?, en Escobar, M., Pedagogía Erótica, Paulo Freire y el EZLN. México. Texto en línea [http://ru.ffyl.unam.mx:8080/jspui/handle/10391/2942]

(2010) with Jiménez, L., “Consideraciones acerca de los movimientos sociales” en Castro, M., Jiménez, L.y López, D. (coord.) Movimiento social, participación y calidad de vida en México, México, Miguel Ángel, Universidad Autónoma del Estado de Hidalgo y Universidad Nacional Autónoma de México.