María José Grisel Enríquez Cabral

María José Enríquez Cabral
Bildquelle: María José Enríquez Cabral

Internationales Graduiertenkolleg "Zwischen Räumen"

Bewegungen, Akteure und Repräsentationen der Globalisierung

Doktorandin

Aufgabenbereich

Projekt: "Aktive Bürgerschaft, ungleiche Inklusion und Exklusion zu höherer Bildung in den Vereinigten Staaten. Die Fallstudie der mexikanischen Einwandererfamilien und ihr Kampf für die DREAM Act in Mesa und Phoenix, Arizona"

E-Mail maryjose.cabral@comunidad.unam.mx

2014

Doktorandin an der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) in Politik-und Sozialwissenschaften, Schwerpunkt Soziologie

2009-2011

Master in Nordamerikawissenschaften an der Universidad Autónoma de Sinaloa. Projekt: "Menores migrantes de retorno. Integración a las aulas de planteles de preparatoria en Sinaloa"

Berufserfahrung

2014

Forschungsassistentin im Programm “Inclusión e interculturalidad de estudiantes repatriados”

2011        

Forschungsassistentin im Programm “Cultura de la migración internacional y construcción de un proyecto de vida entre estudiantes de nivel bachillerato en los planteles de extensión de las escuelas preparatorias de la Universidad Autónoma de Sinaloa”

"Aktive Bürgerschaft, ungleiche Inklusion und Exklusion zu höherer Bildung in den Vereinigten Staaten. Die Fallstudie der mexikanischen Einwandererfamilien und ihr Kampf für die DREAM Act in Mesa und Phoenix, Arizona"


Betreuer: Prof. Dr. Víctor Manuel Durand Ponte (UNAM)


Dieses Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Erfahrungen des Kampfes mexikanischer Einwandererfamilien mit gemischtem Status für ihr Recht auf Zugang zu höherer Bildung zu analysieren. Speziell geht es um den Kampf für die Genehmigung des DREAM Act in Mesa und Phoenix, Arizona. Diese Städte wurden ausgewählt, da Arizona als eine der rassistischsten und diskriminierendsten Staaten gilt, indem Gesetze wie SB 1070, Proposition 300 und HB 2008 gegen Migranten angewandt wurden.

Die Forschungsfrage dieses Projektes untersucht, warum einige Mitglieder der Familien mit gemischtem Status sich im Kampf für das DREAM-Act engagieren und andere nicht. Dafür wurden im April 2014 semi-strukturierte Interviews durchgeführt. Die Hypothese dieser Forschung stellt die Vermutung auf, dass die involvierten Mitglieder ihre aktive Bürgerschaft als Strategie einsetzen, um den Zugang zu sozialen Rechten zu erlangen. Ich gehe davon aus, dass es dabei vier Faktoren gibt, die die Umsetzung der aktiven Bürgerschaft und die Genehmigung des DREAM Act erleichtern oder behindern: 1) Bildungsstufe: Je gebildeter die Eltern sind, umso höher ist die Beteiligung 2) Migrationsstatus: Mitglieder der Familien mit gemischtem Status mit amerikanischer Staatsbürgerschaft engagieren sich stärker, weil sie ungleichen Zugang zu sozialen Rechten haben; während undokumentierte Mitglieder den Einsatz für DREAM Act als Einsatz für ihre Staatsbürgerschaft sehen 3) die lokale Regierung und 4) die amerikanische Gemeinschaft, sind Faktoren, die das Engagement der Mitglieder von Familien mit gemischtem Status verhindern.

Darüber hinaus könnten Familien, die sich nicht engagieren als "free rider" bezeichnet werden (nach Mancur Olsons Logik des kollektiven Handelns), da sie, so lautet meine Hypothese, es vorziehen, sich nicht zu beteiligen und statt dessen abzuwarten, welche Ergebnisse diejenigen, die sich beteiligen, erreichen.

Artikel

  • (2012). "Integración de estudiantes repatriados en preparatorias de la Universidad Autónoma de Sinaloa". ISBN:978-607-7868-47-7 .