Víctor Hugo Ramos Arcos

Víctor Hugo Ramos Arcos
Bildquelle: © Víctor Hugo Ramos Arcos

Internationales Graduiertenkolleg "Zwischen Räumen"

Bewegungen, Akteure und Repräsentationen der Globalisierung

Doktorand

Aufgabenbereich

Projekt: "Der akademische Werdegang mexikanischer Studenten in Los Angeles"

E-Mail victorhugo.ramos@comunidad.unam.mx

Seit 2013

Doktorand in Politikwissenschaften, Schwerpunkt Soziologie, Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM)

2010 - 2012

M.A. in Regionale Entwicklung, El Colegio de la Frontera Norte

2001 - 2007

B.A. in Internationale Beziehungen, Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM)

Berufserfahrung

2010

Reporter für Makroökonomie des “El Semanario. Prensa de Negocios y Economía”

2008 - 2009

Assistenzlehrer für Spanisch am Lycée Roger-Frison Roche, in Chamonix, Frankreich

2008

Forschungsstipendiat für das Projekt “Migración y circulación territorial” am Instituto de Investigaciones Sociales der UNAM

"Der akademische Werdegang mexikanischer Studenten in Los Angeles"


Betreuerin: Prof. Dr. Elaine Levine Leiter (UNAM)


Das Forschungsprojekt untersucht Bildungswege junger mexikanischer Immigranten, denen es möglich war, an US-Amerikanischen Universitäten zu studieren. Dabei berücksichtigt die Analyse, welche Faktoren zur Entscheidung der Immatrikulation beitrugen, wie das Studium verlief und der Abschluss erfolgte. Der geographische Schwerpunkt der Arbeit liegt auf Los Angeles, der Stadt mit der größten mexikanischen Bevölkerung außerhalb des Landes.

Die prekären Lebensumstände mexikanischer Immigranten in den Vereinigten Staaten bedeuten häufig einen Mangel verschiedenster Kapitale, die einen positiven Einfluss auf den Bildungsweg haben können. Die Forschung wird daher analysieren, welche sozialen Akteure für die Übertragung und Aneignung von adäquatem kulturellen und sozialen Kapital für den Werdegang mexikanischer Immigranten an US-Amerikanischen Hochschulen relevant sind. Die theoretische Grundlage der Untersuchung stützt sich auf makro- und mikrosoziologische Analyseebenen. Die Theorie der sozialen Reproduktion von Pierre Bourdieu ist eine Makroanalyse, die es uns erlaubt, soziale Strukturen zu untersuchen, welche eine gewisse soziale Unbeweglichkeit über einen längeren Zeitraum aufrechterhält wie zum Beispiel in einer Bildungsinstitution, auf welcher der Fokus dieser Forschung liegt. Im Falle der Vereinigten Staaten ist es ebenfalls notwendig, die Rolle der sozialen Strukturierung unter Berücksichtigung von Hautfarbe und Herkunft der Migranten zu kennen.

Auf der Mikroebene soll der theoretische Ansatz der "social agency" verwendet werden, damit analysiert werden kann, inwieweit verschiedene soziale Akteure fähig sind, die soziale Realität zu transformieren und gleichzeitig die Unbeweglichkeit sozialer Strukturen zu beeinflussen. Basierend auf diesem theoretischem Vorschlag wird die Forschung von der These geleitet, dass junge mexikanische Immigranten in dem Maß, wie sie mit sozialen Akteuren (unter anderen Professoren, Studenten, Aktivisten, Mitglieder der mexikanischen Gemeinschaft) im pädagogischen Umfeld interagieren, die Möglichkeiten von sozialem sowie kulturellem Kapital nutzen können, welche einen positiven Einfluss auf ihren Bildungsweg haben.

  • (2013), “Socialización política y activismo étnico de jóvenes de origen indígena en Oaxacalifornia”, in: Javier Bejarano, et al. (Hrsg.), Movilizando etnicidad. Políticas de identidad en contienda en las Américas: pasado y presente, Frankfurt-Madrid, Vervuert Verlag-Iberoamericana, S. 79-103.