Brenda María Rodríguez Juárez

Brenda María Rodríguez Juárez
Bildquelle: © Brenda María Rodríguez Juárez

Internationales Graduiertenkolleg "Zwischen Räumen"

Bewegungen, Akteure und Repräsentationen der Globalisierung

Doktorandin

Aufgabenbereich

Projekt: "Der Erfahrungsraum in Mexiko: weibliche Häftlinge im Abschnitt B III. Auschwitz-Birkenau, Mai-Oktober 1944"

E-Mail bmrodriguez@colmex.mx

Seit 2011

Doktorandin am Centro de Estudios Históricos. El Colegio de México

2011-2014

M.A. in Geschichte. El Colegio de México

2006-2009

M.A. in Soziologie. Instituto de Ciencias Sociales y Humanidades “Alfonso Vélez Pliego”, Benemérita Universidad Autónoma de Puebla

2000-2005

B.A. in Kunstgeschichte. Fundación Universidad de las Américas Puebla

Berufserfahrung

2006-2011

Centro de Lenguas Extranjeras (CELE-Humboldt). Benemérita Universidad Autónoma de Puebla.

"Der Erfahrungsraum in Mexiko: weibliche Häftlinge im Abschnitt B III. Auschwitz-Birkenau, Mai-Oktober 1944"


Betreuerin: Prof. Dr. Romana Gloria Falcón Vega (El Colegio de México)


 

Die Konzentrations- und Vernichtungslager sind immer noch ein vielschichtiger Schwerpunkt der Geschichtsforschung. Historiker interessieren sich speziell für den Lagerkomplex-Auschwitz, der aus dem Stammlager Auschwitz, dem Nebenlager Birkenau und dem Außenlager Monowitz bestand. Insbesondere steht Auschwitz-Birkenau im Zentrum des akademischen Interesses und der historischen Debatten, die sich um den Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust drehen. Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau wurde in drei Abschnitte geteilt, die ofiziell B I, B II und B III benannt wurden. Die Informationen über die Bauabschnitte I und II sind weitreichend, aber es läßt sich zeigen, daß die gegenwärtigen Kenntnisse über Abschnitt B III und besonders über die hier gefangenen Frauen noch erweitert werden sollten. Aus diesem Grund beschäftigt sich die Doktorarbeit mit dem physischen Raum, aber vor allem bezieht sie sich auf die Erfahrung, das heißt, es wird untersucht, wie die weiblichen Häftlinge den Raum erfuhren und erlebten. Zahlreichen Anekdoten zufolge, die Überlebende verschiedener Staatsangehörigkeiten wie zum Beispiel Hermann Langbein veröffentlichten, wurde der nie fertig gestellte Abschnitt B III in der Lagersprache Mexiko genannt, da die Häftlinge angeblich umgehängte Decken als Bekleidung benutzten. Hinzu kommt, dass Mexiko ein semiotisches Zeichen ist und es aus interdisziplinärer Perspektive untersucht werden kann.