Revolutionen in Lateinamerika: Wege in die Unabhängigkeit 1760 - 1830

Revolutionen in Lateinamerika
Revolutionen in Lateinamerika
Bildquelle: © C.H.Beck

Stefan Rinke— 2010

Lateinamerika erkämpfte sich vor rund 200 Jahren seine Unabhängigkeit von den europäischen Kolonialmächten Spanien, Portugal und Frankreich. Von der Sklavenrevolution in Haiti über die langwierigen Unabhängigkeitskriege im spanischen Amerika bis hin zur unblutigen Emanzipation Brasiliens erzählt der Band die Geschichte Lateinamerikas an einem zentralen Wendepunkt in seiner atlantischen Verflechtung. Chronologisch aufgebaut beschreibt es politische Umbrüche und militärische Entscheidungsschlachten des Kontinents sowie die maßgeblichen Anführer wie Toussaint, Miranda oder Bolivar mit ihren abenteuerlichen und ungewöhnlichen Lebensgeschichten. Die Staatsgründungen, die sich bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts hinzogen, wurden zwar durch den antikolonialen Widerstand geeint, aber durch die Ausgrenzung breiter sozialer und ethnischer Schichten, den Aufstieg des Caudillismus und die Ausbildung einer "Guerrilla" zeichnen sich bereits die Probleme ab, die Lateinamerika immer noch prägen. Vor dem Hintergrund des wachsenden Einflusses neuer indigener Bewegungen und der Wiederentdeckung des Bolivarismus gewinnt diese dramatische Epoche heute wieder Bedeutung und politische Aufmerksamkeit.

TitelRevolutionen in Lateinamerika: Wege in die Unabhängigkeit 1760 - 1830
VerfasserStefan Rinke
VerlagC. H. Beck
Datum20100323
ZitierweiseRinke, Stefan (2010), Revolutionen in Lateinamerika: Wege in die Unabhängigkeit 1760 - 1830, C.H. Beck, München.
Spracheger/deu
ArtText
Größe oder Länge368 Seiten