Cuba

Memoria

Historisches Bewusstsein besitzt in den politischen Öffentlichkeiten Lateinamerikas traditionell eine sehr große Bedeutung. Interpretationen der Vergangenheit waren zumal im 20. Jahrhundert heiß, ja militant umstritten. Geschichtskultur ist noch immer eine zentrale Variable, um den politischen Öffentlichkeiten Inhalt zu verleihen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts trifft dies in besonderem Maße zu, da viele lateinamerikanische Staaten die 200-Jahrfeiern ihrer Unabhängigkeit begehen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Beschäftigung mit der explizit als national definierten Vergangenheit eine neue Relevanz. In diesem Projekt untersuchen Stefan Rinke und Inga Luther „Unabhängigkeitstage: Nationale Erinnerungskultur in Lateinamerika zwischen zwei Zentenarien am Beispiel Chiles und Guatemalas“.

Weitere Dissertationsprojekte:

Aktuelle Projekte

  • "Transnationale Erinnerungskultur, Deutsche Einwanderer in Argentinien 1900-1960" (Franka Bindernagel)
  • Unabhängigkeitstage: Erinnerung an die Nation in Guatemala zwischen zwei Zentenarien (Inga Luther)

Abgeschlossene Projekte

Seit 2011 arbeiten wir zu Themen der Erinnerung im Rahmen einer Forschungskooperation mit Kollegen in Kolumbien zusammen.

 

Institución:

Lateinamerika - Institut

Dirección:

Subsidio:

DFG-Forschungsprojekt „Unabhängigkeitstage: Nationale Erinnerungskultur in Lateinamerika zwischen zwei Zentenarien am Beispiel Chiles und Guatemalas" (2007-2011)

Temas de investigación: