Mexico, Guanajuato

Der Fall der Gaucha: Die Konstruktion ihrer Identität und Grenze gegenüber dem Mythos des Gaucho und dem Aufbau der neuen Staaten in der Comarca Pampeana (Promotionsprojekt)

Institution:

Lateinamerika-Institut

Leitung:

[Projektleitung verlinken] Prof. Dr. Ligia Chiappini

Förderung:

Friedrich-Naumann-Stiftung

Ansprechpartner:

Daniela de Castro Callado

E-Mail:

Kurzbeschreibung

Meine Dissertation geht der Frage nach, wie die Möglichkeit der Konstruktion einer weiblichen Identität im neunzehnten Jahrhundert in der Comarca Pampeana (eine Region in Argentinien, Uruguay und Südbrasilien) entstanden ist. Dabei benutze ich den Begriff der Gaucha, um sie dem Mythos des Gaucho gegenüber zu stellen und ihre Rolle beim Aufbau der neuen nationalen Staaten zu beschreiben. Gauchas sind Frauen, die in jener Zeit verschiedene Aktivitäten in ländlichen Regionen ausgeübt haben. Sie waren u.a. Kriegerinnen, Pflegerinnen, Hausangestellte. Mit dem Begriff der Chinas werden darüber hinaus diejenigen Gauchas näher spezifiziert, die durch bestimmte Klassenzugehörigkeit und ethnische Herkunft in der damaligen Gesellschaft stigmatisiert wurden. Die Konstruktion der Identität jener Gauchas wird das Hauptthema meiner Dissertation sein. Das Thema wird im Zusammenhang mit Begriffen wie Transkulturalität, Hybridität und Grenzgebiete bearbeitet, die gerade in der heutigen Zeit im Zeichen der Globalisierung verwendet werden und eine Annäherung der Arbeit mit dem politischen und kulturellen Kontext der Gegenwart ermöglicht. Die analysierten Autoren sind: Sarmiento, José Hernández (Argentinien), Simões Lopes Neto, Alcides Maya (Brasilien), Acevedo Díaz und Javier de Viana (Uruguay).