Mexico, Guanajuato

Remittances als Mittel zur makroökonomischen Stabilisierung und Entwicklung? Steuerungsmöglichkeiten transnationaler remittances-Politik

Wir untersuchen die Möglichkeiten der Regulierung von Remittances zum Zweck der makroökonomischen Stabilisierung und Entwicklung. Als finanzielles Gegenstück der Migration von Arbeitskräften stellen remittances, die Transfers von Arbeitsmigranten an zurückgebliebene Familienmitglieder, einen paradigmatischen Fall transnationaler Ressourcenströme dar. Remittances sind inzwischen in vielen Regionen der Welt als „dritte Säule der Entwicklung“ zu werten, da ihr Volumen inzwischen die internationale Entwicklungshilfe deutlich übersteigt und annähernd so hoch wie die internationalen Direktinvestitionen in Entwicklungs- und Schwellenländer, bei weiter deutlich steigender Tendenz. Angesichts dieser Entwicklung ist zu fragen, welche Governance-Fähigkeiten Staaten zur Steuerung von Remittances entwickeln können, die nicht nur das Ziel der Armutsbekämpfung verfolgen, sondern auf diese Weise auch die Stabilisierung der Zahlungsbilanz verfolgen.

 

 

Institution:

Lateinamerika - Institut

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