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Autobiographisches Schreiben als Grenzüberschreitung: Transnationale Räume zwischen Sprachen, Orten und Erinnerung

Dieses Projekt geht auf ein Seminar am Lateinamerika-Institut der FU Berlin zurück, das sich unter der Leitung von Anja Bandau und Martha Zapata Galindo im Sommersemester 2006 mit transnationaler Autobiographik beschäftigte.

 Gegenstand der Seminaranalysen waren autobiographische Texte von Latina/os und anderen ethnischen Minderheiten in den USA, Lateinamerika und der Karibik. Bei der Textauswahl stand weniger Vollständigkeit im Vordergrund als die Auseinandersetzung mit der Bandbreite transnationalen autobiographischen Schreibens und den damit verbundenen Mustern, Strategien und Problemfeldern.

 Neben einführenden theoretischen Fragen, wie etwa den Bedingungen von Autobiographie und ihrem viel beschworenen Ende, war es unser Anliegen, die Texte auf ihre autobiographischen und transnationalen Strategien zu befragen:

  • Warum nutzen AutorInnen autobiographische Strategien?

  • Welche Rolle spielt Gender?

  • Inwiefern werden individuelle und kollektive Identitätssuche verschränkt?

  • Warum und in welchem Kontext werden Texte als autobiographisch rezipiert?

 Auf dieser Homepage finden sich neben Angaben zu den jeweiligen AutorInnen und der detaillierten Analyse eines Textes ein gemeinsam erstelltes Glossar, das alle in diesem Kontext relevanten Begriffe definiert, eine Bibliographie mit verwendeter und weiterführender Literatur sowie eine komparative Analyse, welche die theoretischen Zugänge zu den einzelnen Texten zusammenführt.