Cuba

M.A. Antje Dieterich

Freie Universität Berlin

ZI Lateinamerika-Institut

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Aufgabenbereich

Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter des Forschungsverbundprojekt Altamerikanistik/Geschichte "Abya Yala"

Adresse Rüdesheimer Str. 54-56
Raum 222
14197 Berlin
Fax 49 (0)30 838-55464
E-Mail a.dieterich@fu-berlin.de

Wissenschaftlicher Werdegang

  • seit 05/2010  Assoziierte Doktorandin des Internationalen Graduiertenkollegs "Zwischen Räumen"

  • 2009 - 2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbundprojekt Geschichte/Kulturantropologie "Von Indoamérica zu Abya Yala: Ethnopolitische Bewegungen und kulturelle Vermittlungen eines indigenen Amerika im 20. Jahrhundert"

  • 2006 - 2008 Tätigkeit als E-learning-Tutorin am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin

  • 2004 - 2005 Studentische Hilfskraft im Rahmen des Projektes: „Hypertext – Informationen zu Lateinamerika“

  • 2003 - 2009 Magisterstudium an der Freien Universität Berlin; Fächer: Geschichte und Lateinamerikanistik; Abschluss: Magister Artium

Promotionsvorhaben

Arbeitstitel des Dissertationsvorhabens

"Aztlán als politisches Raumkonzept: indigene Symbolik und kollektive Identitäten im Grenzraum USA/Mexiko“

Betreuung: Prof. Dr. Stefan Rinke

Abstract

Anhand des Raumkonzeptes Aztlán, dass als mythischer Ursprungsort der Azteken gilt, wird in diesem Forschungsprojekt das Zusammenspiel zwischen der Proklamation kollektiver Identitäten und der Nutzung indigener Symboliken untersucht. Besonders wird der Frage nachgegangen, wieso es in den Amerikas zunehmend zu Bezügen auf indigen konnotierte Raumkonzepte kommt. Warum folglich der zunehmenden Transnationalisierung der hier betrachteten Kollektive mit der Konstruktion einer lang zurückreichenden Vergangenheit begegnet wird. Der Fokus wird sich auf Jugendkulturen im Grenzraum USA/Mexiko richten, in deren kollektiven Identitätskonzepten sich Bezüge auf Aztlán finden lassen. Sie zeichnen sich besonders in dem genannten Grenzraum durch ihre transnationale Vernetzung aus, deren Auswirkungen von den Jugendlichen selbst auch bewusst thematisiert werden. Es wird untersucht, wie und von wem das in den 1960er Jahren an US-amerikanischen Universitäten angeeignete Raumkonzept in gegenwärtigen Jugendkulturen ab den 1980er Jahren bis heute adaptiert, genutzt und repräsentiert wird. Für das Verständnis der Entwicklung dieser Jugendkulturen wird außerdem ein Blick in 1940er und 50er relevant sein, in dem Grundlagen der kollektiven Erinnerung für ihr Selbstverständnis als Marginalisierte geschaffen wurden.

Vorträge und Workshops

  • Vortrag über das Projekt „Mujéres y Género en América Latina“ im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften am Lateinamerika-Institut (Juni 2007).

  • Konzeption und Durchführung des Workshops „Lehre Online“ im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften am Lateinamerika-Institut (Juni 2007).