Cuba

Area Studies

Seit seiner Gründung versteht sich das LAI als ein Institut für area studies. Diese Ausrichtung auf regionenbezogene Forschung und die genaue Kenntnis lokaler und regionaler sowie transnationaler und transkultureller Beziehungen gewinnt heute angesichts der weitreichenden Globalisierungsprozesse zunehmend an Bedeutung.

Für eine tragfähige Grundlagenforschung ist die Kooperation zwischen Geistes- und Sozialwissenschaften ebenso unverzichtbar wie die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaftler/innen aus Lateinamerika. Zentral sind auch eine fundierte Sprachausbildung und empirische Feldforschungen. Fachspezifische und interdisziplinäre Lehrveranstaltungen bilden das Kernangebot des Instituts, Kurse in brasilianischem Portugiesisch und den wichtigsten indigenen Sprachen bereichern das Angebotsspektrum.

Die Lehre in den area studies zielt auf eine Doppelqualifikation: Zum einen erwerben die Studierenden eine hohe Regionalkompetenz, zum anderen eine fachwissenschaftliche Kompetenz im Sinne einer disziplinären Ausbildung. Diesen Anforderungen tragen sowohl der Masterstudiengang „Interdisziplinäre Lateinamerikastudien“ als auch die Promotionsausbildung am Institut Rechnung. Die doppelte Verankerung der Professuren zum einen im interdisziplinären LAI und zum anderen in den jeweiligen disziplinär ausgerichteten Instituten an den Fachbereichen bietet den Studierenden die Möglichkeit, fachspezifische Studiengänge und area studies miteinander zu verbinden.