Cuba

Lehrforschungskonzept

© Grenzen in Bewegung - Beim Radio U in San José
© Grenzen in Bewegung - Beim Radio U in San José

Exkursion „Grenzen in Bewegung – Fronteras en Movimiento: Soziale und kulturelle Dynamiken in Zentralamerika“ (März/April 2008)

 

Konzept

Vorbereitung

Exkursionsprogramm

Evaluation

 

Kooperationspartner in Nicaragua und Costa Rica

Die Organisation der Exkursion fand auf costaricanischer Seite in enger Zusammenarbeit mit Jorge Moya, Direktor der Universidad de Costa Rica (UCR) in Liberia statt, sowie mit Dr. Soili Buska und Prof. Dr. Victor Hugo Acuña vom Forschungszentrum für zentralamerikanische Geschichte (CIHAC). In San Jose kooperierte die Exkursionsgruppe zudem eng mit dem alternativen Medienzentrum Voces Nuestras. Auf nicaraguanischer Seite wurde die Organisation des Programms in Kooperation mit Margarita Vannini, Direktorin des Instituts der Geschichte Nicaraguas und Zentralamerikas (IHNCA) der Universidad Centroamericana (UCA) in Managua durchgeführt. 

Die Universidad de Costa Rica (UCR) ist die renommierteste Universität in Zentralamerika. Neben dem Hauptsitz in San José verfügt die UCR über fünf regionale Einrichtungen, darunter auch die UCR in Liberia, Guanacaste. Sie war im Rahmen der Exkursion die direkte Kooperationspartnerin. An der UCR Guanacaste gibt es rund 1600  Studierende. Die Universität verfügt über 11 Lizenziatur- und Bachelorstudiengänge sowie 6 Postgraduiertenstudiengänge in den Bereichen Ingenieur-, Natur-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Der Studiengang Ökotourismus ist an den Schnittstellen der genannten Bereiche angesiedelt. In der Forschung fokussiert die UCR Guanacaste auf grenzüberschreitende kulturelle und soziale Dynamiken. Hervorzuheben ist hier das interdisziplinäre Forschungsprogramm „Historia y Estudios del Pacífico de Costa Rica y Nicaragua.“

Das Instituto de Historia de Nicaragua y Centroamérica der Universidad Centroamericana (IHNCA-UCA) in Managua gehört zu den bedeutendsten Forschungseinrichtungen für zentralamerikanische Geschichte in Mittelamerika. Das Institut verfügt zudem über eine der größten Bibliotheken Zentralamerikas sowie über eines der umfangreichsten historischen Archive der Region. Der Fokus der Forschung des IHNCA liegt auf der Sozial- und Kulturgeschichte. Zu Schwerpunktthemen des wissenschaftlichen Teams gehören Kunstgeschichte, politische Kultur, Fotographie und insbesondere die Untersuchung der regionalen bzw. gemeinsamen grenzüberschreitenden Geschichte mit dem Nachbarland Costa Rica. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Konzeption und Durchführung von (virtuellen) Ausstellungen. Daneben bietet das IHNCA auch Fortbildungen zur Verbesserung der Lehre in den Geschichts- und Sozialwissenschaften an.