Modul D3: Interkulturalität, Transkulturalität und Geschlechterverhältnisse

Qualifikationsziele

  • Verständnis der Begriffe von Interkulturalität und Transkulturalität im Kontext trans- und postnationaler Repräsentationen und Verflechtungen und der zugehörigen Theorien, insbesondere die der Postcolonial Studies und der Dekolonialität
  • Fähigkeit der Analyse der Geschlechterverhältnisse und kulturellen Praktiken in den sozialen und symbolischen Räumen Lateinamerikas sowie der Diaspora und der Analyse von Phänomenen im Bereich Interkulturalität und Transkulturalität aus dieser Perspektive
  • Erlernen der Anwendung der Analysekategorien Geschlecht sowie kulturelle, sozioökonomische und koloniale Differenz  zum Verständnis transkultureller Dynamiken
  • Rekonstruktion transnationaler Räume, indem zeitliche und räumliche Wissensbewegungen aus einer vergleichenden Perspektive beurteilt werden

Lerninhalte

  • Diskussion und Überprüfung grundlegender Theorien, insbesondere der Postcolonial Studies und der Dekolonialität in ihrem Beitrag zu Interkulturalität, Transkulturalität und Geschlechterverhältnissen
  • Reflexion der Geschlechterverhältnisse im sozialen, kulturellen und symbolischen Raum Lateinamerikas
  • Diskussion der Zusammenhänge von Interkulturalität und Transnationalismus unde Analyse transkultureller Dynamiken anhand der Kategorien von Geschlecht sowie kultureller, sozioökonomischer und kolonialer Differenz in ihren wechselseitigen Beziehungen
  • Untersuchung des globalen, transnationalen Raums anhand der Verflechtungen von Wissensformen, Praktiken, Bildern und Repräsentationen in kulturellen, religiösen und soziopolitischen Kontexten