Fragen zum Auslandsaufenthalt

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Für erste Informationen über die Möglichkeiten für ein Studium oder ein Praktikum im In- und Ausland empfiehlt sich als erste Adresse der Blog des LAI "Praxis schafft Wissen: Das Modul Wissenschaftspraxis am LAI".
Des Weiteren kann die Seite des Akademischen Auslandsamtes der FU hilfreich sein. Informationen zum Erasmus-Programm gibt es hier. Der Career Service der FU kann insbesondere bei der Organisation eines Praktikums behilflich sein. Wichtige Informationen bezüglich Stipendien gibt es auch beim DAAD. Die Ansprechpartner_innen am LAI und weitere Informationen finden sich hier

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Grundsätzlich sollte man sich sehr genau über die laut Studien- und Prüfungsordnung zu erbringenden Leistungen sowie gegebenenfalls über das Studienangebot an der Universität im Ausland informieren. In Absprache mit der Masterkoordination und den jeweiligen Profilverantwortlichen muss vor der Abreise geklärt werden, welche Seminare unter welchen Umständen anrechenbar sind und welche Leistungen konkret erbracht werden müssen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass der Studienabschluss sich nicht länger als geplant verzögert. Die Anrechnung von Praktika und Feldforschungen als Leistungsnachweise erfolgt im Modul Wissenschaftspraxis I.

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Kürzere Praktika und Forschungsaufenthalte sollten nach Möglichkeit während der Semesterferien gemacht werden. Ein einsemestriger Studienaufenthalt sollte während des dritten Mastersemesters im Rahmen des Moduls Wissenschaftspraxis I absolviert werden. Eine genaue Absprache mit der Masterkoordination sowie den Profilverantwortlichen ist notwendig, um das Studium nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Wer für die Masterarbeit einen Forschungsaufenthalt und Feldforschung durchführen möchte, kann zu diesem Zweck ebenfalls das dritte Fachsemester den Rahmen des Moduls Wissenschaftspraxis nutzen.

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Grundsätzlich sollte die Auswahl der Gastgeber-Universität natürlich im Hinblick auf die geplante Masterarbeit geschehen. Die Direktaustausch-Kontakte der FU ermöglichen den relativ unkomplizierten Zugang zu einer von fünf Universitäten in Lateinamerika. Ein Direktaustausch beinhaltet auch die Befreiung von Studiengebühren der Gastgeber-Universität. Auch das LAI hat Kooperationsabkommen mit einer breiten Auswahl von Universitäten, die eine vereinfachte Kommunikation mit der Gastgeber-Universität, jedoch nicht den kostenfreien Zugang, ermöglichen. Abgesehen davon ist es natürlich möglich, an jeder beliebigen Universität sein Auslandssemester zu absolvieren.

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Da das Erasmus-Programm für Auslandsaufenthalte in Europa konzipiert ist, wird es von Studierenden der Lateinamerikastudien oft nicht als geeignete Option für einen Auslandsaufenthalt wahrgenommen. Trotzdem kann es unter bestimmten Vorrausetzungen sinnvoll sein, mit Erasmus ins europäische Ausland zu reisen. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn das Forschungsvorhaben der Masterarbeit auf Archivarbeit beruht (beispielsweise am Archivo General de Indias in Sevilla) oder wenn man den Kontakt zu geeigneten ExpertInnen in ganz Europa sucht oder Studierende eine bestimmte Forschungsrichtung an einem anderen Institut vertiefen möchten. Zudem kann es auch sinnvoll sein, auf die Erasmus-Praktikumsförderung zurückzugreifen.

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Nein, wenn du nach dem Regelstudienplan im 3. Fachsemester ein Auslandsstudium absolvierst, musst du weder das Modul Wissenschaftspraxis noch das Projektmodul am LAI belegen und abschließen. Du absolvierst in Absprache mit dem Koordinationsteam und deinen Profilverantwortlichen Kurse und diese können dir dann stattdessen angerechnet werden. Nach Möglichkeit wäre es trotzdem schön, wenn du dann während des Auslandsstudiums auch einen Projektkurs/Praxisseminar absolvierst.

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Bei der Nominierung an der Partneruniversität muss das Bachelorzeugnis vorliegen. Die Nominierungsfristen liegen in der Regel zwischen Februar und April. Das bedeutet, dass ein Bachelorzeugnis prinzipiell schon nachgereicht werden kann, aufgrund der knappen Zeit muss aber bei der Bewerbung ein Nachweis darüber eingereicht werden, dass bereits alle Prüfungsleistungen erbracht wurden.

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Für den Direktaustusch muss mindestens ein Empfehlungsschreiben eines FU-Professoren/Mitarbeiters eingereicht werden. Es kann aber auf Wunsch gerne zusätzlich ein Empfehlungsschreiben eines_r Professor_in von einer anderen Universität/Einrichtung eingereicht werden.

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Für den Direktaustausch mit lateinamerikanischen Universitäten wurde ein spezielles Sprachzertifikat entwickelt, welches dem Sprachenzentrum vorliegt und das den Ansprüchen der lateinamerikanischen Universitäten Rechnung trägt (und welches sich etwas von dem DAAD Sprachzertifikat unterscheidet). Da dieses Sprachzertifikat bei der Nominierung eingeschickt werden muss, sollte es auch bei der Bewerbung gleich verwendet werden. Das Sprachenzentrum ist auf die Anfragen der Bewerber_innen vorbereitet, die für den Direktaustausch eine Einstufung benötigen und erstellt die Zertifikate kostenfrei. Offizielle Sprachzertifikate des Instituto Cervantes sind jedoch ausreichend, ebenso wie Nachweisbescheinigungen über Muttersprachlichkeit (bzw. wenn im CV eindeutig zu erkennen ist, dass jemand in einem spanischsprachigen Land aufgewachsen ist). Das Studium der Romanistik, bzw. die Einschreibung im MA Lateinamerikastudien können das Sprachzertifikat nicht ersetzen.

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Ja! Du kannst dich sowohl für ein Auslandssemester an einer Universität, als auch für eine Feldforschung beurlauben lassen. Die Credits werden dir trotzdem angerechnet.

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Wir empfehlen eindringlich den Auslandsaufenthalt im Hinblick auf die Masterarbeit zu planen und genau mit der Masterkoordination und den Profilverantwortlichen abzustimmen, damit die Anforderungen der Studien- und Prüfungsordnung berücksichtigt werden. Es bietet sich an, gezielt dorthin zu gehen, wo man durch Feldforschung und Kontakte zu geeigneten Expert_innen die eigene Forschungsarbeit voranbringen kann.

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