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BerlinaLatina - Latinoamérica presente en Berlín

Die digitale Karte „BerlinaLatina - Latinoamérica presente en Berlín“ lädt dazu ein, Spuren, Verbindungen und Verflechtungen zwischen Berlin und Lateinamerika zu entdecken, die oft unsichtbar bleiben. Sie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Masterstudierenden im Rahmen des Projektmoduls „Mapping Lateinamerika“ im Wintersemester 2025/2026 am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin. Von politischen über geschichtliche zu kulturellen Aspekten greift die Karte viele interessante Themen auf und verknüpft sie mit Berlin. Die Karte sammelt Orte in der Hauptstadt, an denen sich lateinamerikanische Geschichte, Kultur, Politik und Gegenwart widerspiegeln. 

In Berlin gibt es lateinamerikanische Zeugnisse von Literatur, Kunst und Musik über politische Solidaritätsbewegungen, Exil- und Diasporaerfahrungen bis hin zu Architektur, kolonialen Verflechtungen, Erinnerungskultur sowie Alltagspraktiken und gemeinschaftliches Leben. Der zeitliche Bogen erstreckt sich dabei von Alexander von Humboldts Zeiten, über den Nationalsozialismus und den Kalten Krieg bis in die Gegenwart.

Die Auswahl der Orte basiert auf den unterschiedlichen Interessen der Studierenden, die aus vielfältigen fachlichen und persönlichen Kontexten kommen und im interdisziplinären Studium am Lateinamerika-Institut zusammenarbeiten. Die Karte versteht sich nicht als vollständige Darstellung Lateinamerikas in Berlin, sondern als erster Einblick in die vielschichtigen Verflechtungen. Sie regt dazu an, Berlin mit einem neugierigen Blick zu durchstreifen, weitere Spuren zu entdecken und die Karte als wachsendes Projekt weiterzudenken.

[Introducción en español]

[Introdução em português]

   

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Google My Maps

Launch: 05.02.2026 (Stand der Karte: Februar 2026)

   

Navigationshinweise 

Um die vielfältigen Spuren, Verbindungen und Verflechtungen sichtbar zu machen, ist die digitale Karte thematisch strukturiert. Die einzelnen Karteneinträge sind in inhaltliche Cluster gegliedert, die unterschiedliche thematische Schwerpunkte bündeln. Diese Cluster dienen der Orientierung und ermöglichen es, gezielt nach Interessen zu navigieren oder neue Zusammenhänge zu entdecken.

Die Cluster umfassen die Bereiche „Kultur, Kunst & Tanz“, „Literatur, Kino & Theater“, „Solidaritätsbewegungen & Migration“, „Museen & Kolonialität“ sowie „Gebäude und Institutionen“.Die Farbe Lila steht für den Cluster „Kultur, Kunst & Tanz“, Orange verweist auf „Literatur, Kino & Theater“, Rot markiert Einträge aus dem Bereich „Solidaritätsbewegungen & Migration“, Grün kennzeichnet Orte mit dem Schwerpunkt „Museen & Kolonialität" und die Farbe Blau bezieht sich auf „Gebäude und Institutionen“. Die Farbzuordnung ermöglicht es, thematische Schwerpunkte schnell zu erfassen und gezielt zu vertiefen.

Die einzelnen Karteneinträge sind durch Symbole gekennzeichnet, die die jeweiligen Orte und Inhalte charakterisieren. 

Alle Karteneinträge sind in drei Sprachen abrufbar: Deutsch, Spanisch und Portugiesisch. Vor der jeweiligen Überschrift ist die Sprachabkürzung angegeben: DE steht für Deutsch, ES für Spanisch und PT für Portugiesisch. 

[Indicaciones de navegación en el mapa en español]

[Instruções de navegação para o mapa em português]

   

→ Datenschutzhinweise / Información sobre protección de datos / Informações sobre proteção de dados 

→ Gesamtbibliographie, die den Karteneinträgen zugrunde liegt / Bibliografía / Bibliografia 

   

Projektteam des Masterstudiengangs Interdisziplinäre Lateinamerikastudien: Toni Klaus Bochat (Ein Brasilianer in Berlin: ein literarisches Zeugnis über die Stadt nach dem Mauerfall; Kuringa – Raum für das Theater der Unterdrückten: „Wo das Publikum ebenfalls Protagonist*in sein kann“), Maria Fernanda Castillo Gómez (Frauen der ganzen Welt: die FDIM zwischen Ost-Berlin und Lateinamerika; Stadion der Weltjugend: lateinamerikanische Jugend beim Weltjugendfestival 1973), Dominik Kotzur (Ein kleiner Quilombo mitten in Berlin; Ein historischer Raub in Suriname), Omar Alejandro Medina Hernández (Der lateinamerikanische Widerstand im Tacheles; Vom Schrecken Berlins zum Völkermord in Buenos Aires), Julia Friederike Meier (Von Santiago nach Köpenick: Víctor Jara und die DDR-Solidarität mit Chile; Das DDR-Wunschriff: Kubanische Korallen im Naturkundemuseum), Selina Müller (Tangofieber an der „Copacabana on the Spree“; Lateinamerikanisches Grün in Berlin), Manuel Rank (East Side Gallery: Lateinamerikanische Perspektiven auf den Mauerfall; „Ghetto” chilenischer Exilant*innen in Berlin-Lichtenberg – Carlos Cerdas Roman „Santiago – Berlin, einfach”), Darlyn Siedler (Ein Mural als Erinnerungsort: Solidarität und transnationale Verflechtungen in Berlin-Lichtenberg; Von Venezuela nach Berlin und zurück: Die Geschichte des Kueka-Steins), Ewa Marta Staszewska (Vom Hausaltar zum öffentlichen Raum: Tag der Toten in Berlin; Mexikanischer Mais wächst in Berlin), Anna Maire Teuscher („Chile Sí – Junta No“: Solidarität im Berliner Olympiastadion 1974; Architektur zwischen Brasilien und Berlin: Das Oscar-Niemeyer-Haus), Theresa-Sophia Wirth (Ein Verlag, der Geschichte schreibt; Treffpunkt „Andenbuch“) und Deva Naraiani Lihue Witschel (Lakino: Lateinamerikanisches Filmfestival in Berlin; Luis Kyburg: ehemaliger Militärangehöriger der argentinischen Diktatur in Berlin)

Kursleitung: Prof. Dr. Stefan Rinke und Dr. Karina Kriegesmann (Abteilung Geschichte Lateinamerikas, Zentralinstitut Lateinamerika-Institut, Freie Universität Berlin)

Foto: Projektkursmitglieder beim Besuch des Humboldt Forums im Rahmen der Vorbereitungen im WiSe 2025/26