Springe direkt zu Inhalt

Podiumsdiskussion: "Lateinamerika unter Druck"

Lateinamerika unter Druck_Flyer

Lateinamerika unter Druck_Flyer

Lateinamerika unter Druck_Bild 1

Lateinamerika unter Druck_Bild 1

Lateinamerika unter Druck_Bild 2

Lateinamerika unter Druck_Bild 2

News vom 17.02.2026

Am Dienstag, den 10. Februar 2026, fand am LAI eine Podiumsdiskussion zum Thema „Lateinamerika unter Druck: US-Interventionen, Wahlkämpfe 2026 und das europäische Wegducken“ statt. Im Mittelpunkt stand ein Austausch über die aktuellen geopolitischen Entwicklungen in der Region und die Konsequenzen der neuen US-Interventionspolitik, insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Eskalationen rund um Venezuela sowie der bevorstehenden Wahlprozesse in Ländern wie Peru, Kolumbien und Brasilien.

Die Diskussion verdeutlichte, wie wichtig es ist, Räume für den Austausch zwischen Expert:innen, Forschenden, Studierenden sowie zivilgesellschaftlichen Akteur:innen zu schaffen. Gerade angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen und Machtpolitik — unter anderem im Kontext der politischen Linie von Donald Trump — wurde betont, wie relevant eine differenzierte Analyse der Entwicklungen in Lateinamerika ist, die sich auch auf Länder wie Kuba, Mexiko und Kolumbien sowie auf Zentralamerika und die gesamte Region auswirken.

Auf dem Podium diskutierten Luisa Ramírez (Politikwissenschaftlerin, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg), Prof. Dr. Feline Freier (Politikwissenschaftlerin am LAI) sowie Tobias Lambert (Journalist, Berlin). Die Moderation übernahmen Sérgio Costa (LAI) und Luiz Ramalho (GIZ / Lateinamerika-Forum Berlin).

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit Organisationen des Netzwerks Berliner Brasiliendialog ko-organisiert und brachte ein breites Spektrum an Perspektiven aus Wissenschaft, Journalismus und Zivilgesellschaft zusammen. Der gut gefüllte Raum und die intensive Diskussion unterstrichen die Rolle des Instituts als wichtigen Ort des politischen und wissenschaftlichen Austauschs.

3 / 62
logo_trAndeS
Banner-Crolar