Springe direkt zu Inhalt

Recap: Studierendenkonferenz Kolloquium Politikwissenschaft (SoSe 2026)

Studierenden Konferenz SoSe26 1

Studierenden Konferenz SoSe26 1

Studierenden Konferenz SoSe26 2

Studierenden Konferenz SoSe26 2

Studierenden Konferenz SoSe26 3

Studierenden Konferenz SoSe26 3

News vom 15.07.2026

Zum Abschluss des Sommersemesters 2026 fand am Lateinamerika-Institut die zweitägige Studierendenkonferenz des Kolloquiums Politikwissenschaft statt.

Der erste Konferenztag am 26. Juni begann mit dem Panel „Subalternität, Verhandlung und Rebellion. Feministisches und dekoloniales Denken und Wirken“. Die Beiträge beschäftigten sich mit feministischer Mobilisierung und parlamentarischen Diskursen in Argentinien, den Beziehungen zwischen Staat und indigenen Organisationen nach dem Generalstreik in Guatemala sowie einer postkolonialen Perspektive auf transnationale Antikorruptionspolitik.

Der zweite Konferenztag am 10. Juli umfasste vier thematische Panels, die die Vielfalt aktueller politikwissenschaftlicher Forschung am Institut widerspiegelten.

Im Panel „Alles Populist:innen? Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines politischen Streitbegriffs“ wurden vergleichende Analysen zu Populismus und autoritären Tendenzen in Lateinamerika sowie Debatten um Umwelt- und Souveränitätspolitiken in El Salvador, Peru und Brasilien vorgestellt.

Das anschließende Panel „Extreme Rechte, die Krise des Liberalismus und die Grenzen des Progressismus“ widmete sich unter anderem affektiver Polarisierung in Brasilien, Erinnerungsregimen und Erinnerungspolitiken sowie aktuellen direktdemokratischen Entwicklungen in Ecuador, der Rolle der Natur und dem politischen Konflikt um die Zukunft.

Im Panel „Migration, Repräsentation und politische Ökonomie“ standen Fragen zur Exilpolitik in Nicaragua, zur ukrainischen Migration nach Deutschland und Ungarn sowie zu Extraktivismus und politischer (In-)Stabilität in Peru im Mittelpunkt.

Den Abschluss bildete das Panel „The Future is Queer (?) – Technologie, Gender und Memoria im politischen Zwielicht“, das sich mit politischen Mythen im Peronismus, den Diskursen der Regierung Javier Mileis über „Wokeness“ sowie dem Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Unsicherheit, sozialen Medien und politischer Mobilisierung beschäftigte.

Die Studierendenkonferenz brachte Bachelor-, Master- und Promotionsstudierende sowie Lehrende des Instituts zusammen und schuf einen Raum für den Austausch über aktuelle Forschungsfragen zu Lateinamerika. Die intensive Diskussion theoretischer Ansätze, empirischer Fallstudien und methodischer Zugänge machte die Veranstaltung zu einem bereichernden Abschluss des Semesters. Gleichzeitig bot sie den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte einem interdisziplinären Publikum vorzustellen, wertvolles Feedback zu erhalten, erste Erfahrungen im wissenschaftlichen Konferenzkontext zu sammeln und neue Kontakte innerhalb des Instituts zu knüpfen.

Ein besonderer Dank gilt allen Referierenden, Moderator:innen und Diskutant:innen, die mit ihrem Engagement zum Erfolg der Studierendenkonferenz beigetragen haben: Nehir Ayral, María Cristina Ayala León, Viktoriia Balan, Federico Bonet, Sebastián Córdova, Manon Dornic, Thamires Herzing, Timur Kashapov, Tillmann Kassel, Anica Landauer, Annika Lehnhoff Orantes, Maria Lingsminat, Elisa Petzoldt, Manuel Rank und Richard Schindelarz, für die anregenden Diskussionen und den offenen wissenschaftlichen Austausch.

Wir freuen uns darauf, die Studierendenkonferenz auch in den kommenden Semestern fortzuführen.

Hier den Link zum vollständigen Programm: Studierendenkonferenz: Konflikt. Vielfalt. Ungleichheit. Aktuelle Themen der poltiikwissenschaftlichen Forschung zu, in, und mit Lateinamerika.

3 / 75
logo_trAndeS
Banner-Crolar