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Modul Transformation und Entwicklung Lateinamerikas (Pflicht)

Buenos Aires

Buenos Aires
Bildquelle: Mauro Martínez

Qualifikationsziele:

Die Studierenden besitzen grundlegende Kenntnisse von Entwicklungstheorien, -konzepten und
-debatten unter besonderer Beachtung von ökonomischen und ergänzend von politologischen und soziologischen Ansätzen. Sie verstehen zudem die Arbeits- und Wirkweisen internationaler Akteur*innen, Organisationen und Institutionen und analysieren verschiedene Ansätze der wirtschaftlichen Entwicklung auch unter Berücksichtigung der Genderperspektive.

Inhalte:

Das Modul vermittelt einen Überblick über volkswirtschaftliche Aspekte Lateinamerikas im Allgemeinen sowie Theorien und Ansätze zur Analyse von Entwicklung im Konkreten, wobei kritische Ansätze aus der Perspektive außereuropäischer Gesellschaften einbezogen werden. Durch systematische Vergleiche mit anderen Regionen des Globalen Südens (insbesondere Subsahara-Afrika, Süd- und Südostasien) werden regionale Entwicklungsmuster, strukturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysiert. Weiterhin werden Fragen der Finanz-, Wirtschafts- und Entwicklungspolitik (insbesondere ökonomische und andere sozialwissenschaftliche Ansätze) diskutiert. Der globale Kontext gesellschaftlicher Prozesse in Lateinamerika wird durch die Untersuchung von Akteur*innen und Logiken u. a. in den Bereichen Handel, Finanzen, Umwelt, internationale Rechtssysteme betrachtet. Anhand theoretischer und empirischer Untersuchungen und ökonomischer Fragestellungen wird ermöglicht, das Verhältnis von Wirtschaft, Entwicklung und Ungleichheiten unter Einbeziehung von Geschlechterverhältnissen zu diskutieren.

 

Das Modul besteht aus einer Vorlesung und einem Seminar. Vorlesung und Seminar werden immer im Wintersemester angeboten.