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Modul Soziale und politische Konfigurationen Lateinamerikas (Pflicht)

Oaxaca

Oaxaca
Bildquelle: Doris Dousat-Leitner

Qualifikationsziele:

Die Studierenden besitzen grundlegende Kenntnisse über die jüngeren bzw. gegenwärtigen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Problemkonstellationen der lateinamerikanischen Gesellschaften im globalen Kontext. Sie sind in der Lage, aktuelle Krisen, Konflikte, Herausforderungen, Ansätze und Debatten unter besonderer Berücksichtigung der das 20. und 21. Jahrhundert prägenden regionalen und globalen Entwicklungen theoretisch und methodisch zu untersuchen.

Inhalte:

In diesem Modul werden die Studierenden in die Diskussionen sozialer, wirtschaftlicher und politischer Debatten des 20. und 21. Jahrhunderts in Lateinamerika eingeführt. Es werden insbesondere politische Systeme und unterschiedliche Herrschaftsformen (z. B. Militärdiktaturen, Autoritarismus, Populismus, Demokratie) betrachtet. Weiterhin wird durch die Betrachtung etwa von Ungleichheitsstrukturen, Migrationsbewegungen und Gewaltformen in lateinamerikanischen Gesellschaften sowie Austauschprozessen und Grenzziehungen eine transnationale Perspektive vermittelt. Ein weiterer Schwerpunkt dieses Moduls ist die Analyse gesellschaftlicher und politischer Transformationsprozesse, wobei der Bezug auf Ethnizität sowie geschlechtsspezifische, sozioökonomische und kulturelle Verhältnisse in besonderer Weise berücksichtigt werden.

 

Das Modul besteht aus zwei Seminaren. Die Seminare werden immer im Sommersemester angeboten.