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Modul Soziokulturelle Dynamiken Lateinamerikas (Wahlpflicht)

Qualifikationsziele:

Die Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse über die sozialen und politisch-kulturellen Dynamiken Lateinamerikas und deren transnationale Verflechtungen. Sie lernen Ansätze und Theorien zu komplexen sozialen Beziehungen und politisch-kulturellen Prozessen kennen. Sie sind in der Lage, Ungleichheiten, Machtverhältnisse und Zugehörigkeiten aus dekolonialer und intersektionaler Perspektive zu analysieren. Dadurch sind sie befähigt, Strukturen und Praktiken des Zusammenlebens sowohl in lokalspezifischen Kontexten als auch in globalen Verflechtungs­zusammen­hängen zu interpretieren und zu vergleichen.

Inhalte:

In diesem Modul werden die vielfältigen sozialen und politisch-kulturellen Dynamiken in Lateinamerika beleuchtet. Dabei werden sowohl strukturelle als auch akteurszentrierte Perspektiven des Zusammenlebens vermittelt. Die Studierenden setzen sich mit zentralen Ansätzen zur Untersuchung von Ungleichheiten, Machtverhältnissen und Zuge­hörigkeiten auseinander. Sie lernen dabei dekoloniale und intersektionale Methoden in Bezug auf Geschlecht, Status und kulturelle Differenzen anzuwenden. Anhand von Beispielen werden die Verflechtungen zwischen lokalspezifischen und globalen Dynamiken praxisnah verdeutlicht.

  

Das Modul besteht aus zwei Seminaren. Ein Seminar wird im Wintersemester angeboten, ein weiteres Seminar wird im Sommersemester angeboten.