
Historamericana
Los Unitarios - Faccionalismo, prácticas, construcción identitaria y vínculos de una agrupación política decimónica, 1820-1852, Historamericana 30 (Stuttgart: Heinz 2012)
Ignacio Zubizarreta
En la presente obra se intentan profundizar los conocimientos sobre el comportamiento del unitarismo, una facción que tuvo un rol fundamental en la dinámica política de la primera mitad del siglo XIX en Argentina. Nos proponemos con ella revertir la imagen de "partido político" estructurado, estable, monolítico, que ha cimentado la vieja historiografía, reemplazándola por la de una agrupación fluctuante, dinámica, y en constante construcción. Nos introduciremos en la evolución de su compleja construcción identitaria, el rol de la ideología y, finalmente, reflexionaremos acerca de las divergencias y coincidencias que se entablaron entre sus principales actores.
Die "Violencia" in Kolumbien: Verbotene Erinnerung? Der Bürgerkrieg in Politik und Gesellschaft 1948-2008, Historamericana 22 (Stuttgart: Heinz 2009)
Sven Schuster
Der kolumbianische Bürgerkrieg der 1940er und 50er Jahre - in Geschichtsbüchern schlicht als "La Violencia" bezeichnet - wirkt bis heute nach. Kolumbiens Spezialisten in der Erforschung der Gewalt, die so genannten "violentólogos", halten den Konflikt zwischen Anhängern der Liberalen und der Konservativen Partei für die entscheidene Zäsur im 20. Jahrhundert. Diese Einschätzung beruht auf der Annahme, dass die Violencia der Ursprung des heutigen Konfliktes zwischen linksgerichteten Guerillas und dem Staat sei. Im Unterschied zu den bisherigen "Violencia"-Studien, die sich zumeist auf den Verlauf des Krieges konzentrierten, versucht der Autor, die Geschichtspolitik der politischen Eliten von den 50er Jahren bis heute nachzuzeichnen. Es geht ihm darum, die sichtbaren und verborgenen Mechanismen zu analysieren, mit denen die Schuld der Eliten aus dem kollektiven Gedächtnis gelöscht werden sollten. Gleichzeitig stellt er die Frage, welche gesellschaftliche Gruppen dem politischen Diskurs von "Vergeben und Vergessen" Widerstand leisteten und wie erfolgreich sie dabei waren. Handelt es sich bei der blutigen Epoche der Violencia um "verbotene" Erinnerung?
"Amerikas schönste Geliebte": Prostitution und Frauenhandel in Havanna (1850-1925), Historamericana 20 (Stuttgart: Heinz 2009)
Sabrina Hepke
Der vorliegende Band schildert die historische Entwicklung der Prostitution in Havanna in Zusammenhang mit den sozialen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen zwischen 1850 und 1925. Sie zeigt anhand der Debatten unter Medizinern, Juristen, Sozialreformern und Politikern die zeitgenössische Perspektive auf die Ursachen und die Gefahren der Prostitution in Havanna sowie die zu ergreifenden Maßnahmen. Diese Diskussionen wurden von einer umfassenden Reglementierung begleitet, die die Prostituierten der Stadt polizeilichen Zwangsmaßnahmen und permanenten gesundheitlichen Kontrollen unterwarf. Polizei- und Gerichtsakten zeugen jedoch auch vom Widerstand betroffener Frauen gegen die Kontrolle aller lebensbereiche und die soziale Diskriminierung. Nach dem Ersten Weltkrieg rückte in Kuba die internationale Dimension der Prostitution und vor allem des Frauenhandels immer stärker ins Zentrum der Diskussion. Entscheidend war hier das Engagement des Völkerbundes, denn Kuba wies Expertenberichten zufolge einen besonders hohen Anteil europäischer Prostituierter auf. Hier werden die Hintergründe des entschiedenen Vorgehens der kubanischen Regierung beleuchtet, das Kuba in der internationalen Bewertung von einem berüchtigten Umschlagplatz europäischer Frauen zu einem "Musterbeispiel" im Kampf gegen den Frauenhandel aufsteigen ließ.
La Modernización de la Justicia Chilena, la Seguridad Pública y la Sociedad Civil, Historamericana 19 (Stuttgart: Heinz 2009)
Patricio E. Valdivieso F.
Este libro documenta el proceso de modernización de sistema judicial chileno en el periodo 1990-2005 y demuestra que, a diferencia de otros casos latinoamericanos, las organizaciones no gubernamentales tuvieron un papel destacado. La investigación documenta el proceso indicado, los principales cambios introducidos en el tiempo y el aporte de diversos actores sociales y políticos. El libro está orientado a los lectures que deseen informarse sobre la modernización del sistema judicial chileno, la participación de la sociedad y las enseñanzas que derivan de ese proceso para las políticas publicas en el sector justicia.
Von Columbus bis Castro. Aufsätze zur Geschichte Lateinamerikas, Historamericana 17 (Stuttgart: Heinz 2006)
Hans-Joachim König
Werkzeuge des Fortschritts: Eine deutsche Händlerfamilie in Mexiko von 1865 bis zur Gegenwart, Historamericana 14 (Stuttgart: Heinz 2003)
Jürgen Buchenau
Ein Weg zur Sozialreform in Lateinamerika. Die Rezeption der katholischen Soziallehre Europas in Chile 1880-1920, Historamericana 7 (Stuttgart: Heinz 1998)
Patricio Valdivieso
Ethnische Kriege in Lateinamerika im 19. Jahrhundert, Historamericana 5 (Stuttgart: Heinz 1997)
Michael Riekenberg
Kultur-Diskurs: Kontinuität und Wandel der Diskussion um Identitäten in Lateinamerika im 19. und 20. Jahrhundert, Historamericana 12 (Stuttgart: Heinz 2002)
Michael Riekenberg, Stefan Rinke, Peer Schmidt (Hrsg.)
Von fernen Frauen: Beiträge zur lateinamerikanischen Frauen- und Geschlechtergeschichte, Historamericana 21 (Stuttgart: Heinz 2009)
Delia González de Reufels (Hrsg.)
In der Geschichtsschreibung zu Lateinamerika haben die Frauen schon lange einen herausragenden Platz eingenommen. Allerdings standen anfänglich überwiegend schillernde Einzelbiographien und herausragende Frauenschicksale im Mittelpunkt. die sollte sich mit dem Aufkommen der frauen- und Geschlechtergeschichte ändern: nun erhielten unspektakuläre weibliche Lebensläufe und weiblicher Alltag einen eigenen Raum in der geschichtswissenschaft. Dieser Band vereint Aufsätze von Historikerinnen, die sich mit einem breiten Spektrum an Themen und Fragestellungen der lateinamerikanischen Frauen- und Geschlechtergeschichte beschäftigen. Sie reichen chronologisch vom 16. bis zum 20. Jahrhundert, geographisch von der Karibik bis zum Cono Sur und werden einem deutschen Publikum in deutscher Sprache zur Verfügung gestellt. Obschon die lateinamerikanische Geschlechtergeschichte die Besonderheiten des amerikanischen Doppelkontinents abbildet, ist sie doch den allgemeinen Tendenzen der frauen- und Geschlechtergeschichte verpflichtet.
Exzentrische Räume. Festschrift für Carlos Rincón, Historamericana 9 (Stuttgart: Heinz 2000)
Nina Badenberg (Hrsg.)
Bicentenario: 200 Jahre Unabhängigkeit in Lateinamerika, Historamericana 26 (Stuttgart: Heinz 2011)
Stefan Rinke, Hans-Martin Hinz, Frederik Schulze (Hrsg.)
Stefan Rinke, Hans-Martin Hinz, Frederik Schulze (Hrsg.), Bicentenario: 200 Jahre Unabhängigkeit in Lateinamerika. Geschichte zwischen Erinnerung und Zukunft. Historamericana 25 (Heinz Verlag: Stuttgart 2011)
2010 feierten zahlreiche Länder Lateinamerikas die zweihundertste Wiederkehr der Unabhängigkeit von Spanien. Diesen 'Bicentenario' nahmen das Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin und das Deutsche Historische Museum in Berlin zum Anlass, im Rahmen einer internationalen Tagung der Frage nach der Unabhängigkeit als Bezugspunkt nationaler Erinnerung in Gesellschaft, Öffentlichkeit und Historiographie Lateinamerikas nachzugehen. Der hier vorliegende Tagungsband mit Beiträgen von Historikerinnen und Historikern aus Lateinamerika, England und Deutschland diskutiert diese Fragen in der regionalen Vielfalt Lateinamerikas.
North Americanization of Latin America? Culture, Gender, and Nation in the Americas, Historamericana 16 (Stuttgart: Heinz
Hans-Joachim König, Stefan Rinke (Hrsg.)
Transatlantische Perzeptionen: Lateinamerika - USA - Europa in der Geschichte und Gegenwart, Historamericana 6 (Stuttgart: Heinz 1998)
Hans-Joachim König, Stefan Rinke (Hrsg.)
Erinnerung schreibt Geschichte. Lateinamerika und Europa im Kontext transnationaler Verflechtungen, Historamericana 25 (Stuttgart: Heinz 2011)
Inga Luther, Nina Elsemann, Franka Bindernagel, Stefan Rinke (Hrsg.)
Inga Luther, Nina Elsemann, Franka Bindernagel, Stefan Rinke (Hrsg.), Erinnerung schreibt Geschichte. Lateinamerika und Europa im Kontext transnationaler Verflechtungen, Historamericana 25 (Stuttgart: Heinz Verlag 2011)
Erinnerung schreibt Geschichte: Weltweit haben Erinnerungskultur und Geschichtsschreibung in den letzten Jahrzehnten eine starke Pluralisierung erfahren. Besonders in Lateinamerika kam es zu heftigen gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen um die Deutungsmacht. Die Feiern des Bicentenario, des 200-jährigen Jubiläums der Unabhängigkeit in vielen Ländern Lateinamerikas, geben erneut Anlass zu Diskussionen über Kontinuitäten und Brüche der Geschichte, aber auch über die politische und gesellschaftliche Zukunft in vielen Ländern. Der Sammelband setzt den lateinamerikanischen Kontinent in Beziehung zu Europa. Die Beiträge befassen sich sowohl mit transnationalen Dimensionen von Erinnerungskulturen und Geschichtskonstruktionen als auch mit den Widersprüchen und Konfliktdynamiken im Zusammenhang mit nationalen Geschichtsdiskursen. Die Verknüpfung dieser beiden Dimensionen ermöglicht das Zusammendenken transnationaler und lokaler Dynamiken und macht die verschiedenen Ebenen von Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik sichtbar.
Amerika – Amerikas: Zur Geschichte eines Namens von 1507 bis zur Gegenwart, Historamericana 18 (Stuttgart: Heinz, 2008)
Ursula Lehmkuhl, Stefan Rinke (Hrsg.)
Ursula Lehmkuhl und Stefan Rinke (Hrsg.). Amerika – Amerikas: Zur Geschichte eines Namens von 1507 bis zur Gegenwart, Historamericana 18 (Stuttgart: Heinz, 2008)
Die Taufe Amerikas vor 500 Jahren, die Erweiterung des Wissenshorizonts und der Bedeutungswandel, den der Name seitdem erlebt hat, stehen im Mittelpunkt dieses Bandes. Mit dem Taufakt durch europäische Gelehrte verbanden sich Wünsche und Hoffnungen aber auch Ängste und Befürchtungen, die weit über die reine Ortsbezeichnung hinausreichten. ‚Amerika’, das ist auch heute noch weit mehr als nur ein Name. Dieses Werk reflektiert die neuen kultur- und sozialwissenschaftlichen Ansätze in der Beschäftigung mit den Amerikas von 1507 bis zur Gegenwart.
"Integration und Transformation": Ethnische Gemeinschaften, Staat und Weltwirtschaft in Lateinamerika seit ca. 1850, Historamericana 2 (Stuttgart: Heinz 1996)
Andreas Wimmer, Stefan Karlen (Hrsg.)
Regieren an der Peripherie: Amerika zwischen Kolonien und unabhängigen Republiken, Historamericana 23 (Stuttgart: Heinz 2011)
Stefan Rinke, Mónika Contreras Saiz, Lasse Hölck (Hrsg.)
Stefan Rinke, Mónika Contreras Saiz, Lasse Hölck (Hrsg.), Regieren an der Peripherie: Amerika zwischen Kolonien und unabhängigen Republiken, Historamericana 23 (Stuttgart: Heinz 2011)
Begrenzte Staatlichkeit ist eine Konstante in der Geschichte Lateinamerikas von der Kolonialzeit bis in die Gegenwart. Insbesondere in den kulturell heterogenen Grenzregionen bestimmten externe und interne Herrschaftsdefizite die Regierungsweisen der Kolonialreiche und späteren Republiken und machten die Suche nach Alternativen zur hoheitlichen Steuerung über hierarchische Strukturen notwendig. Die in diesem Band versammelten Beiträge untersuchen anhand von Fallbeispielen die spezifischen Probleme und Möglichkeiten des Regierens in der lateinamerikanischen Peripherie und decken dabei einen Zeitraum ab, der von der vorspanischen Zeit bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts reicht.






