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Ökonomie am Lateinamerika-Institut

Der Bereich Ökonomie am Lateinamerika-Institut, der gleichzeitig dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaft zugeordnet ist, beschäftigt sich mit den Ländern Lateinamerikas im Kontext ihrer internationalen wirtschaftlichen Einbindung. Ein Schwerpunkt in Forschung und Lehre liegt dabei auf der Frage, welche Rolle Geld und Währung im Prozess wirtschaftlicher Entwicklung spielen. Innerhalb dieses Themenfeldes werden unterschiedliche Aspekte bearbeitet, angefangen bei den Wirkungen der Geldsendungen von MigrantInnen in ihre Heimatländer, über Mikrofinanzen, bis hin zu Ursachen und Problemen von Verschuldung, der Frage nach adäquaten Währungs- und Wechselkursregimen sowie Formen regionaler monetärer Kooperation im Kontext von Entwicklungs- und Schwellenländern.
Einige der genannten Themen werden im Rahmen drittmittelfinanzierter Kooperationsprojekte bzw. in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen verfolgt, darunter:
- Remittances als Beitrag zu Finanzieller Entwicklung und Makroökonomischer Stabilisierung? Potential und Governance am Sonderforschungsbereich 700 („Governance in Räumen Begrenzter Staatlichkeit“), gefördert durch die DFG (abgeschlossen 12/2009)
- University Meets Microfinance, ein gemeinsames Netzwerk mit Planet Finance, gefördert durch die European Commission
- Regional Monetary Cooperation and Growth-Enhancing Policies: The New Challenges for Latin America and the Caribbean, in Zusammenarbeit mit der UNCTAD (United Nations Conference on Trade and Development)
Der Bereich Ökonomie ist darüber hinaus an verschiedenen interdisziplinären Forschungsverbünden beteiligt, die am Lateinamerika-Institut angesiedelt sind:
- Internationales Graduiertenkolleg Zwischen Räumen - Bewegungen, Akteure und Repräsentationen der Globalisierung, gefördert durch die DFG
- DesiguALdades – Research Network on Interdependent Inequalities in Latin America, gefördert durch das BMBF