Masterstudiengang Interdisziplinäre Lateinamerikastudien (M.A.)

Master Interdisziplinäre Lateinamerikastudien
Master Interdisziplinäre Lateinamerikastudien
Bildquelle: Koordinationsteam LAI

Der Masterstudiengang „Interdisziplinäre Lateinamerikastudien“ ist ein weiterführender forschungsorientierter Studiengang, der sich an Studierende mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss in fachrelevanten Studiengängen richtet. Er bietet die Möglichkeit, die studierte Fachrichtung regionalspezifisch zu erweitern und zugleich interdisziplinäre Kenntnisse zu erwerben. Der viersemestrige Studiengang beginnt zum Wintersemester.

Auf einen Blick: Der Masterstudiengang nach Studienordnung (StO) 2013 bietet:

  • Verbindung regionaler Expertise mit fachspezifischer Methodik

  • interdisziplinäre Verflechtung und disziplinäre Vertiefung

  • Internationalität durch die Möglichkeit eines Auslandssemesters

  • Praxisbezug durch das Projektmodul

  • Forschungs- oder Berufpraxis durch das Modul Wissenschatspraxis

 Der Studiengang steht in der interdisziplinären Tradition von Lehre und Forschung des Lateinamerika-Instituts. Er zielt angesichts wachsender globaler Verflechtungen auf die Vermittlung regionaler und interkultureller Kompetenzen, die den Studierenden ein profundes Verständnis nationaler, transregionaler und globaler Prozesse ermöglichen. Die Studierenden werden dazu befähigt, historische, politische und gesellschaftliche Transformationsprozesse und kulturelle Dynamiken Lateinamerikas zu analysieren und in ihre jeweiligen Zusammenhänge einzuordnen. Basierend auf dem Konzept der Area Studies wird eine ausgeprägte regionalspezifische Expertise vermittelt. Hierbei besteht die Möglichkeit, sich mit einzelnen Regionen wie etwa Brasilien intensiver auseinanderzusetzen. Besondere Berücksichtigung finden auch geschlechtsspezifische Fragestellungen.

Mit Hilfe transdisziplinärer Lehr- und Lernformen und mit dem Einsatz der neuen Medien in der Lehre (e-Learning) werden die unterschiedlichen Traditionen und Perspektiven der verschiedenen Disziplinen für das Studium nutzbar gemacht. Der Studiengang bietet den Studierenden einen interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch sowie eine intensive Betreuung, die die Integration ausländischer Studierender erleichtern wird.

Aufbau und Ziele

Der konsekutive Masterstudiengang ist modularisiert. Er besteht aus einem Kernbereich, einem Profilbereich, einem Bereich Forschungspraxis und einem Wahlbereich. Jedes Modul umfasst zwei Veranstaltungen. Ziel des Studienganges ist der Erwerb bzw. die Vertiefung wissenschaftlicher und berufsqualifizierender interdisziplinärer Kenntnisse und Kompetenzen, die eine spätere Berufstätigkeit in einem breiten Feld innerhalb wie außerhalb der Universität ermöglichen, wie z.B.:

  • Internationale Beziehungen (Entwicklungszusammenarbeit, Beratung für ausländische Angelegenheiten, Internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen)

  • Bildung (Universität, Forschungseinrichtungen, Erwachsenenbildung)

  • Medien (Zeitungen und Medien, Verlagswesen, Bibliotheken, Öffentlichkeitsarbeit, Archivarbeit)

  • Kultur (Museen, Interkultureller Austausch, Tourismus)

  • Beratung

  • Stiftungen, Verbänden, etc.

Das forschungsorientierte Profil ermöglicht insbesondere die fundierte Vorbereitung auf eine spätere Promotion.

Das Masterstudium bereitet die Studierenden darauf vor historische, politische, soziale Prozesse und kulturelle Dynamiken zu analysieren und interpretieren, sowie diese in den entsprechenden Kontext einzuordnen. Neben der Regionalkompetenz zu Lateinamerika werden außerdem interkulturelle Fragen und Themen der Gender Studies bearbeitet.