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Bedrohung durch Computer-Viren

News vom 12.11.2019

Anlässlich der aktuellen Ereignisse (Infektion mit dem Computer-Trojaner Emotet) am Berliner Kammergericht und an der Humboldt-Universität, möchten wir auf die zurzeit herrschende erhöhte Bedrohungslage hinweisen.

E-Mails mit unerwartetem oder unplausiblem Inhalt sollten mit besonderer Vorsicht behandelt werden.
Aufgrund der Vorgehensweise des Emotet-Trojaners (Auslesen der Adressbücher des betroffenen Rechners) stammen infizierte E-Mails häufig von vermeintlich vertrauenswürdigen Absendern, d.h. anhand der Absenderangaben kann eine infizierte E-Mail als solche nicht zuverlässig erkannt werden.
Wenn allerdings die E-Mail unerwartet empfangen wird, sollte ganz besonders vorsichtig mit angehängten Dateien oder im E-Mail-Text enthaltenen Links umgegangen werden. Insbesondere sollte keinesfalls die voreingestellte Deaktivierung aktiver Komponenten (z.B. Ausführen von Makros) geändert werden. Am häufigsten enthalten infizierte E-Mails Office-Dokumente im Anhang mit den Endungen "doc", "xls", "ppt". Darüber hinaus werden auch weitere Dateitypen verwendet, z.B. verschlüsselte ZIP-Dateien mit Passwort in der E-Mail oder PDF-Dateien mit einem Link im PDF-Dokument.

Hier finden Sie Informationen zu Emotet vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

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