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Größter Kongress der Lateinamerika-Historiker AHILA

News vom 16.09.2014

Vom 9.-13. September 2014 fand an der Freien Universität Berlin der vom Internationalen Graduiertenkolleg „Zwischen Räumen – Entre Espacios“ ausgerichtete Internationale Kongress der Vereinigung der europäischen Lateinamerika-Historiker AHILA statt. „Entre Espacios: La historia latinoamericana en el contexto global“ („Zwischen Räumen: Lateinamerikanische Geschichte im globalen Kontext“ war das Thema des Kongresses, zu dem mehr als 1.100 Wissenschaftler/innen nach Berlin-Dahlem gekommen sind, um ihre Forschungen zu diskutieren. Neben den mehr als 100 Symposien, zwei Keynote-Vorträgen und Podiumsdiskussionen sowie zahlreichen Filmen wurde die Veranstaltung durch ein umfangreiches Kulturprogramm abgerundet.

Die Bandbreite der Themen in den Symposien und Vorträgen reichte von aktuellen Tendenzen der Geschichtsschreibung im globalen Kontext und den Austausch von Wissen zwischen Lateinamerika und Europa bis hin zu den Themen Korruption, Migration und Exil. Hauptredner der Veranstaltung waren der renommierte US-amerikanische Historiker Jeremy Adelman von der Princeton University und die argentinische Historikerin und Humboldt-Forschungspreisträgerin Hilda Sabato von der Universidad de Buenos Aires, deren Vorträge zur Eröffnung und zum Abschluss des Kongresses von mehreren Hundert Teilnehmer/innen besucht wurden. Auch die vom Internationalen Graduiertenkolleg „Zwischen Räumen – Entre Espacios“ organisierte Podiumsdiskussion erfreute sich großen Interesses.

Stefan Rinke, Professor für Geschichte Lateinamerikas am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin und Organisator des Kongresses, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf der Veranstaltung, die Lateinamerika-Expert/innen aus der ganzen Welt zusammengebracht hat. Die hohe Teilnehmerzahl habe alle Erwartungen übertroffen, so Rinke. Eine derartig große Präsenz an Wissenschaftler/innen aus Lateinamerika, die mehr als zwei Drittel der Teilnehmer/innen darstellten, habe es in Deutschland bis dahin noch nie gegeben.

Rinke zieht daher eine positive Bilanz: „Die Atmosphäre war sehr gut und entspannt. Ich habe den Eindruck, dass die Diskussionen in den Symposien und Kaffeepausen sehr angeregt waren und die Teilnehmer/innen durchweg zufrieden waren.“ Einen großen Dank richtete er an die zahlreichen Mitarbeiter/innen und insbesondere die mehr als 80 Helfer, deren außerordentliches Engagement und Einsatz für eine reibungslose Veranstaltung sorgte.

Auf der Generalversammlung am Donnerstagabend wurde Rinke für die nächsten drei Jahre zum Präsidenten der Vereinigung gewählt. Ebenfalls wurde die Kandidatur von Valencia als Ausrichter des nächsten AHILA-Kongresses 2017 angenommen.

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