Neues aus Lehre und Forschung

Exkursion

Unter dem Titel "Ressourcen in Kolumbien: Inklusive und exklusive Zugänge zu Bildung und Territorium" findet im März 2015 eine studentische Exkursion unter der Leitung von Martha Zapata Galindo, Kristina Dietz und Nina Lawrenz statt. Diese wird im Wintersemester in einem lehrforschungsorientierten Projektsemniar vorbereitet, so dass die Studierenden in Kolumbien bereits eigene kleine Forschungsprojekte durchführen können, die auch an die LAI-Forschungsprojekte MISEAL und GLOCON anknüpfen.

Masterstudiengang

Neuer Jahrgang des Masterstudiengangs "Interidzsiplinäre Lateinamerikastudien"

Neuer Jahrgang des Masterstudiengangs "Interidzsiplinäre Lateinamerikastudien"

Zum Wintersemester 2014/15 haben sich über 160 Studierende aus dem In- und Ausland für den Masterstudiengang "Interdisziplinäre Lateinamerikastudien" beworben, von denen etwa 85 am 13. Oktober ihr Studium aufnehmen werden. Die offizielle Begrüßung der Erstsemester und Vorstellung der Profile findet am Dienstag, den 14. Oktober ab 9 Uhr um Raum 201 statt.

 

Neues Forschungsprojekt "GLOCON"

BMBF-Nachwuchsgruppe "Globaler Wandel – lokale Konflikte? Landkonflikte in Lateinamerika und Subsahara-Afrika im Kontext interdependenter Transformationsprozesse" nimmt Arbeit auf!

Im Rahmen der Fördermaßnahme des BMBF "Nachwuchsgruppen Globaler Wandel 4+1" wurde die von Bettina Engels und Kristina Dietz gemeinsam beantragte Nachwuchsgruppe "Globaler Wandel – lokale Konflikte? Landkonflikte in Lateinamerika und Subsahara-Afrika im Kontext interdependenter Transformationsprozesse" im Juli 2014 bewilligt und hat im Oktober 2014 die Arbeit aufgenommen. Die Laufzeit beträgt vier Jahre. Die Nachwuchsgruppe untersucht die soziale und politische Vermittlung von globalem Wandel und lokalen Konflikten um Land. Sie nimmt soziale Strukturen, Akteure, staatliche Politiken und Institutionen in den Blick. Ziele der Forschung sind die Formulierung empirisch begründeter Aussagen über den Nexus von globalem Wandel und lokalen Konflikten um Land und die Theorieentwicklung zu global-lokalen Wirkungszusammenhängen. Dazu werden Konflikte um Land in unterschiedlichen Ländern Subsahara-Afrikas und Lateinamerikas analysiert und verglichen.
Projektleitung: Dr. Kristina Dietz und Dr. Bettina Engels
Kontakt: kristina.dietz@fu-berlin.de; bettina.engels@fu-berlin.de

MISEAL

Das Projekt MISEAL befindet sich in seiner letzten Phase und bestehende Projekte werden weiterhin ausgebaut, es kamen in den letzten Monaten aber auch bedeutende Neuerungen hinzu. Mit ESIINE (Estudios en Inclusión, Interseccionalidad y Equidad) gibt es nun ein transnationales DoktorandInnen-Programm, das die internationale Mobilität in Forschung und Lehre zwischen Europa und Lateinamerika fördert. Außerdem wachsen die Datenbanken „KBase MISEAL“ und das soziale Netzwerk „Red MISEAL“ stetig weiter und bieten eine Plattform für transnationalen Wissensaustausch. Die Beobachtungsstelle „OIE“ dient der Umsetzung und Verbreitung der durch das Projekt MISEAL erforschten Problematiken und Lösungsansätze.

1) ESIINE: Estudios en Inclusión, Interseccionalidad y Equidad
Im September 2014 wurde den Studierenden der Fakultäten für Sozialwissenschaften der Pontificia Universidad Católica del Perú (PUCP) und der Universidade Estadual de Campinas (Unicamp) in Brasilien das Postgraduiertenprogramm ESIINE vorgestellt. ESIINE steht für eine transnationale Ausbildung und gibt DoktorandInnen, aber auch ProfessorInnen und ForscherInnen durch Abkommen zwischen europäischen und lateinamerikanischen Universitäten die Möglichkeit einer größeren und vereinfachten Mobilität während ihres Studiums und ihrer Forschungsarbeit. Neben diesen beiden Institutionen und der FU Berlin, können auch Studierende der Universidad de Buenos Aires (UBA), Uniwersytet Lodzki (LODZKI), Universidad Nacional de Colombia (UNAL) und Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales, Sede Guatemala (FLACSO Guatemala) am Programm teilnehmen:
http://www.lai.fu-berlin.de/disziplinen/gender_studies/ESIINE/

2) KBase MISEAL       
Die Datenbank für Projekte zur Förderung der sozialen Inklusion an höheren Bildungseinrichtungen in Lateinamerika und Europa wächst ständig, seitdem sie im April 2014 online gestellt wurde. Derzeit umfasst sie schon 223 Projekte aus verschiedenen Ländern der Welt:
http://www.kbasemiseal.org/

3) Red MISEAL           
Inzwischen sind mehr als 300 WissenschaftlerInnen, die sich in ihrer Arbeit mit sozialer Inklusion und Gleichstellung befassen, im Red MISEAL registriert und profitieren vom Austausch, den ihnen die Plattform bietet: https://redmiseal.net/

4) OIE: Observatorio Transnacional de Inclusión Social e Equidad en la Educación Superior
Die Plattform des OIE bietet Auskunft über den Zugang, den Verbleib und die Mobilität traditionell ausgegrenzter Gruppen in höheren Bildungseinrichtungen. In der Ressourcen-Datenbank stehen Hilfsmittel wie Leitfäden für Workshops, Literaturtipps, audiovisuelles Material und vieles Anderes zur Verfügung: http://www.oie-miseal.ifch.unicamp.br/

Vorstellung von Promotionsprojekten

„´Von Wüsten und Flüssen´. Eine ökokritische und ökofeministische Lektüre des Werkes der argentinischen Autorin Angélica Gorodischer“ (Jeanette Kördel)

Im Zentrum meines Promotionsprojektes steht die ökokritische und ökofeministische Analyse des literarischen Gesamtwerks der argentinischen Autorin Angélica Gorodischer (geb. 1928). Im Rahmen eines 3-monatigen Forschungsaufenthaltes in der argentinischen Stadt Rosario im Jahr 2012 konnte ich an unterschiedlichen Literaturworkshops der Autorin teilnehmen und verschiedene Interviews durchführen. Das Werk von Angélica Gorodischer enthält in der ersten Phase (ca. 1965-1985) vorrangig Science Fiction Romane. Das innovative Potenzial meines Projektes besteht vor allem in der Analyse dieses traditionell von männlichen Autoren dominierten literarischen Genres – welches nun von einer Autorin aus Lateinamerika heraus formuliert wird. Hier gehe ich der Frage nach, inwieweit die lateinamerikanische ciencia ficción eigene Modi herausgebildet hat und wie in Gorodischers futuristischen Welten ökologische Szenarien inszeniert werden.

Die Ökokritik entstand aus dem sogenannten Ecocriticism, einem heterogenen Forschungsfeld, dass seit den 1990er Jahren fest in den US-amerikanischen Literatur- und Kulturwissenschaften etabliert ist. Natur- und Umweltrepräsentationen werden in literarischen Texten untersucht und auch anhand der Analyseachse Natur-Kultur-Text bearbeitet. Die Literatur- und Kulturwissenschaften können in der Darstellung, Repräsentation und Konfrontation der globalen ökologischen Krise wichtige und neue Impulse liefern. Besonders im deutschsprachigen Raum klaffen aber noch große Forschungslücken in der ökokritischen und ökofeministischen Analyse insbesondere lateinamerikanischer Literaturen.

Der Ökofeminismus wird hier als eine Art „Ast“ des Forschungsfeldes der Ökokritik verstanden und untersucht Natur- immer in Verschränkung mit Geschlechterverhältnissen. In meinem Promotionsprojekt beziehe ich zudem Utopie- und Körpertheorien sowie postkoloniale Analyseansätze mit ein. Die Natur- und Umweltdebatten in den Texten Gorodischers werden auch anhand der Differenzlinie von race, class und gender bearbeitet. Zentrale Fragestellung ist dabei welche Tendenzen, Transformationen und Brüche sich in den Naturrepräsentationen in Gorodischers Gesamtwerk aufzeigen lassen. Der Fokus meiner Untersuchung liegt weniger darauf, aufzuzeigen wie Natur und weibliche Figuren ausgebeutet werden, als vorrangig darauf, die in Gorodischers literarischen Texten formulierten Widerstandsformen sowie Dekonstruktionen und Parodien konventioneller Natur- Geschlechterverhältnisse herauszuarbeiten. Ziel meines Promotionsprojektes ist also, ausgehend vom Werk der argentinischen Autorin Angélica Gorodischer, lateinamerikanische Science Fiction, die ganz eigene Modi herausgebildet hat, zu präsentieren, und darüber hinaus das heterogene Forschungsfeld der Ökokritik und des Ökofeminismus um eine lateinamerikanische Perspektive erweitern.

Mein Promotionsprojekt wird durch Prof. Dr. Susanne Klengel betreut. Seit Juli 2012 werde ich durch ein Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin gefördert. Außerdem bin ich u. a. Mitglied des DFG-Netzwerkes „Ethik und Ästhetik in literarischen Repräsentationen ökologischer Transformationen“.


„Widerstand gegen Agrargentechnik in Argentinien und Brasilien“ (Renata Motta)

Die Einführung von Agrargentechnik ist Teil eines globalen Strukturwandels in der Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie, der unter anderem einen beschleunigten Prozess der Kommerzialisierung von Saatgut und Land, die verstärkte Integration von Rohstoffketten, eine Intensivierung der Lebensmittelverarbeitung und der Unternehmenskontrolle in allen Knoten der Nahrungskette, nämlich vom Erzeuger zum Verbraucher, beinhaltet. Die zunehmende Integration des Agrar-Lebensmittelsystems mit den oben beschriebenen Eigenschaften bringt eine asymmetrische Verteilung von Einkommen, Rechten und Risiken mit sich; es schafft neue Ungleichheiten. Die arme Landbevölkerung in Exportländern trägt die größten Lasten durch die negativen Folgen einer expansiven, profitablen und chemisch intensiven Produktion von Rohstoffen: Sie leiden unter der Verletzung ihr Landrechte, kulturellen Traditionen sowie ihr Recht auf eine gesunde Umwelt und ein gesundes Leben.

Brasilien und Argentinien sind die zweit- und drittgrößten Produzenten von Agrargentechnik weltweit. Das darauf basierende Modell scheint Konsens oder gar hegemonial zu sein. Meine Forschung zielt auf die Identifizierung von gegen-hegemonialen Versuchen diesen Agrarwandeln mitzugestalten, die aus sozialen Bewegungen und ihren Verbündeten stammen, wie auch die Reaktionen von politischen Akteuren, Experten und Wirtschaftsakteuren zur Unterdrückung von Dissens und Demobilisierung von Widerstand. Im Rahmen meiner empirischen Forschung habe ich 28 Tiefeninterviews mit den wichtigsten Aktivisten und Organisationen sozialer Bewegungen durchgeführt. Die Dissertation stützt sich auf Theorien der sozialen Bewegungen, die erklären, warum soziale Bewegungen entstehen, wie sie mit den Gegnern und Behörden interagieren und welches ihre Aktionsformen und deren Auswirkungen sind.

Der Vergleich der sozialen Auseinandersetzungen über Agrargentechnik in Argentinien und Brasilien in den letzten beiden Jahrzehnten zeigt, dass der Staat bei der Vermittlung zwischen Anforderungen der Marktregulierung für die Anwendung von Biotechnologie und den dagegen im Namen des Rechtsschutzes erhobenen Ansprüchen in beiden Ländern die Marktinteressen privilegiert und damit die Kluft zwischen Agrarindustrie und Bauernwirtschaft verschärft hat. Die Konsolidierung der Agrarindustrie war nicht eine automatische Folge der verkündeten Effizienz in der Ernährung der Weltbevölkerung, sondern vielmehr Ergebnis von politischen Entscheidungen sowie von Gewaltausübung und Kriminalisierung der Aktivisten und der Landbevölkerung.

Das von Sérgio Costa betreute Promotionsprojekt konnte ich zunächst durch ein Stipendium der Konrad Adenauer Stiftung, anschließend durch ein Stipendium des Forschungsnetzwerks desiguALdades.net durchführen. Zurzeit bereite ich die Einreichung der Dissertation im Rahmen meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Soziologie am LAI vor.

PROBRAL

Vom 16.-18.September 2014 fand in Brasília ein Gipfeltreffen der integrierten Hochschulzusammenarbeit zwischen Deutschland und Brasilien - PROBRAL - statt, zu dem der DAAD und der brasilianische Verband für Hochschulpersonal CAPES auch Vertreter/innen des LAI einluden. Das 20-jährige Bestehen von PROBRAL wurde zum Anlass genommen, sowohl eine Evaluierung des Programms vorzunehmen, als auch Einblicke in konkrete Forschungsprojekte zu geben, die sich über naturwissenschaftliche, technische wie sozial- und kulturwissenschaftliche Disziplinen erstrecken. Maria Lidola stellte in diesem Zusammenhang in Vertretung für den Projektleiter Stefan Rinke das aktuelle Kooperationsprojekt mit der Pontifícia Universidade Católica do Rio Grande do Sul (PUCRGS) zum Thema „Wissenszirkulationen zwischen Brasilien und Europa: Akteure und Ideen der Globalisierung seit dem 19. Jahrhundert bis heute“ vor, an dem Professor/innen und Doktorand/innen beider Universitäten teilhatten. Das Projekt integrierte die Teilbereiche ‚Staat und Wissenspolitik‘, ‚Wissenschaftliches Wissen im atlantischen Kontext‘, ‚Intellektuelle, Ideentransfers und Rezeptiongeschichte‘ sowie ‚Migration, Wissen und Subjektivität‘. 

Renata Motta, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Soziologie am LAI, hat von Juli bis August einen Forschungsaufenthalt in Brasilien im Rahmen des vom DAAD geförderten PROBRAL-Austauschprogramms "Wissenszirkulationen zwischen Brasilien und Europa" verbracht. An der Partneruniversität Pontifícia Universidade Católica do Rio Grande do Sul (PUCRS) in Porto Alegre hat sie insbesondere am Institut für Soziologie Gespräche geführt. Daneben hat sie an der Universidade Federal do Rio Grande do Sul (UFRGS) an einem Arbeitstreffen der Forschungsgruppe TEMAS (Tecnologia, Meio Ambiente e Sociedade) teilgenommen, die über Biodiversität, Entwicklungsprojekte und Umweltkonflikte im Bereich Umweltsoziologie forschen. In diesem Rahmen konnte sie auch die Ergebnisse ihrer Dissertation zur sozialen Mobilisierung gegen Agrarbiotechnologie diskutieren.

Zurzeit führt Karina Kriegsmann, Studentin des Masterstudiengangs "Interdisziplinäre Lateinamerikastudien und studentische Hilfskraft am Arbeitsbereich Geschichte, ebenfalls einen Forschungsaufenthalt im Rahmen des PROBRAL-Projekts an der PUCRS zur Vorbereitung ihrer Masterarbeit durch.

Abgeschlossene Promotionen im Sommersemester 2014

Altamerikanistik/ Kulturanthropologie

Mona Nikolic (Disputation am 23.04.2014)
Die costa-ricanische Küche und der Einfluss der kulturellen Globalisierung
Betreuerinnen: Prof. Dr. Ingrid Kummels/ Prof. Dr. Manuela Boatcă

Maria Lidola (Disputation am 03.06.2014)
„Intime Arbeit und Unternehmerschaft brasilianischer Frauen: Aushandlungsräume, Zuweisungspraktiken und Positionierungen in Berliner Waxing Studios“
Betreuerinnen: Prof. Dr. Ingrid Kummels/ Prof. Dr. Manuela Boatcă

Geschichte

Frederik Schulze (Disputation am 06.05.2014)
„Auswanderung und gescheiterte Kolonialdiskurse. ‚Deutschtum‘ in Südbrasilien (1824-1941)“
Betreuer: Prof. Dr. Stefan Rinke/ PD Dr. Nikolaus Böttcher

Inga Luther (Disputation am 19.05.2014)
„Inszenierung und Aufführung der Nation. Rituale der Unabhängigkeitsfeiern in Guatemala, 1921-1944“
Betreuer: Prof. Dr. Stefan Rinke/ Prof. Dr. Karoline Noack (Universität Bonn)

Johanna Höhl (Disputation am 01.07.2014):
„Wir sind keine Chilenen, wir sind Mapuche“ – die Mapuche im Spannungsfeld zwischen chilenischem Staat, Wirtschaftsunternehmen und chilenischer Gesellschaft (1973-1997)
Betreuer: Prof. Dr. Stefan Rinke/ PD Dr. Nikolaus Böttcher

Franka Bindernagel (Disputation am 10.07.2014)
„Migration und Erinnerung: Öffentliche Erinnerungskultur deutschsprachiger Migrant/innen in Buenos Aires, 1910-1932“
Betreuer: Prof. Dr. Stefan Rinke/ PD Dr. Nikolaus Böttcher

Thilo Firminus Papacek (Disputation am 01.09.2014)
„Der Wettlauf um den Chaco. Die Produktion von Raum und Territorium im Kontext des Chacokriegs (Bolivien versus Paraguay, 1932-1935) aus transnationaler Perspektive, 1921-1938“Betreuer: Prof. Dr. Stefan Rinke/ Prof. Dr. Bernd Hausberger

Literaturen und Kulturen Lateinamerikas

Sílvia Aparecida Nauroski de Irrgang (Disputation am 03.07.2014)
“Poética da Memória e da História: Representações da violência e do trauma no Romanceiro da Inconfidência de Cecília Meireles e nos ‘Poemas do Holocausto’ de Rose Ausländer
Betreuerinnen: Prof. Dr. Ligia Chiappini Moraes Leite/ Prof. Dr. Susanne Zepp

Lorena López Torres (Disputation am 30.09.2014)
„Los pergaminos de la memoria. El genocidio de la Patagonia austral (1880.1920) en la obra de los poetas magallánicos Juan Pablo Riveros, Pavel Oyarzún y Christian Formoso.“
Betreuerinnen: Prof. Dr. Susanne Klengel / Prof. Dr. Teresa Carbò

Politikwissenschaft

Phillip von Brandenstein (Disputation am 30.06.2014)
"Volkswirtschaftliche Krisen und außenpolitischer Wandel in Argentinien“
Betreuer: Prof. Dr. Günther Maihold/ Prof. Dr. Marianne Braig

Marius Haberland (Disputation am 02.07.2014)
„Räume in Bewegung – Die mesoamerikanische Anti-Bergbau-Bewegung aus der Perspektive translokaler Protestdynamiken“
Betreuer/innen: Prof. Dr. Marianne Braig/ Prof. Dr. Sérgio Costa

Frank Müller (Disputation am 07.07.2014)
„The Global City and its Other. Decentering Urban Informality in and from Mexico”
Betreuerinnen: Prof. Dr. Marianne Braig/ PD Dr. Martha Zapata Galindo

Soziologie

Alexander Araya López (Disputation am 10.07.2014)
“Public Spaces, Stigmatization and Media Discourses of Graffiti Practices in Latin American Press: Dynamics of Symbolic Exclusion and Inclusion of Urban Youth“
Betreuer/innen: Prof. Dr. Sérgio Costa/ Prof. Dr. Fraya Frehse (Universidade de São Paulo)

Kaciano Barbosa Gadelha (Disputation am 10.07.2014)
“Virtualizaҫão do corpo e sexualidades online: Encontros gay, gênero e performatividade”
Betreuer/innen: Prof. Dr. Sérgio Costa/ PD Dr. Martha Zapata Galindo