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Drei Thesen zur Krise Lateinamerikas. Ein Beitrag von Prof. Dr. Barbara Fritz

News vom 18.02.2020

Noch vor wenigen Jahren erschien Lateinamerika als ein »Licht in der Dunkelheit« (Therborn 2015). Der Subkontinent war die einzige Region der Welt, der es gelang, Wachstum mit Umverteilung zu verbinden, während im Rest der Welt, von den USA über Europa bis nach China, die Einkommenskonzentration stetig zunahm. Davon ist heute wenig übriggeblieben. Seit Jahren stagniert das Wachstum, die Verteilung hat sich in Ländern wie Brasilien sogar wieder verschlechtert. Was ist seitdem schiefgelaufen? Die drei Hypothesen von Prof. Fritz liefern einen Erklärungsversuch und die Anforderungen für die Wirtschaftspolitik in der Region und die internationale Staatengemeinschaft.

Dieser Beitrag von Prof. Fritz wurde am 19.12.2019 wurde in der ifo Schnelldienst veröffentlicht.

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