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Terms of Work - Globale und Geschlechterperspektiven auf Formen der Zwangsarbeit

(33812)

TypSeminar
Dozent/inMarianne Braig, Lea Rénard
InstitutionLateinamerika-Institut
SemesterWintersemester 2020/2021
Veranstaltungsumfang
Beginn04.11.2020 | 14:00
Ende24.02.2021 | 16:00
Zeit

Mi., 14 - 16 Uhr

Hinweis

Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul B1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder mündliche Prüfung (ca. 20 min.). ---- Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul D1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten).

Links auf Kursbeschreibung

Literaturliste

Barrientos, S. (2013), “Labour chains”: Analysing the role of labour contractors in global production networks, in: Journal of Development Studies, 49(8), S. 1058–1071. --

LeBaron, G. (2015), Unfree Labour Beyond Binaries, in: International Feminist Journal of Politics 17 (1), S. 1–19. --

Marschke, M./Vandergeest, P. (2016), Slavery scandals: Unpacking labour challenges and policy responses within the off-shore fisheries sector, in: Marine Policy, 68, S. 39–46. --

Phillips, N./Mieres, F. (2014), The Governance of Forced Labour in the Global Economy, in: Globalizations 12 (2), S. 244–260. --

Patterson, O./Zhou, X. (2018), Modern Trafficking, Slavery and Other forms of Servitude, in: Annual Review of Sociology 44, S. 407-439.

In den letzten Jahrzehnten hat sich in verschiedenen Disziplinen der Sozial- und Geisteswissenschaften ein internationales Forschungsfeld konstituiert, das sich der Erforschung historischer und gegenwärtiger Formen der Zwangsarbeit widmet. Insbesondere aus den Gebieten der interdisziplinären Globalisierungs- und Geschlechterforschung kommen wichtige Beiträge, um das Phänomen in ihrer (post-)kolonialen, globalwirtschaftlichen und weltpolitischen Tiefe zu analysieren. Dabei stehen sowohl empirische als auch konzeptionelle Interessen – etwa über die Grenzen und Grauzonen der Arbeitswelt – im Vordergrund. Das Ringseminar, das im Rahmen des Forschungsprojekts „Der globale Wandel der Kategorie Zwangsarbeit“ (FU Berlin/Universität Potsdam) stattfindet, knüpft an das MA-Seminar „Terms of Work - Konzepte und Praktiken der (Zwangs-)Arbeit. Deutschland und Mexiko im Vergleich“ aus dem Sommersemester 2020 an. Es bietet Expert*innen aus unterschiedlichen Disziplinen die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse mit Studierenden zu diskutieren. Jede Woche beleuchten geladene Referent*innen einen spezifischen Aspekt der Zwangsarbeit und geben somit ihre Perspektive auf das Thema. ***** Diese werden online-synchron stattfinden: Den Studierenden wird die Möglichkeit gegeben, kontaktfrei über Videokonferenz an den Vorträgen/Gesprächen teilzunehmen. Als Teil ihrer aktiven Teilnahme bereiten die Studierenden die Gespräche vor und formulieren Fragen für die gemeinsame Diskussion.

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