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Food for Justice macht weiter, trotz Coronavirus und neuem Workflow

News vom 01.04.2020

Die aktuelle Situation, geprägt durch die globale Pandemie des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2, prägt und beeinflusst unser Forschungsthema grundlegend. Soziale Bewegungen finden in neuen Formationen statt, alternative Ernährungsnetzwerke sind von neuer Bedeutung und die gesellschaftspolitischen Verflechtungen wandeln sich sowohl im Inland als auch zwischen Deutschland und Brasilien.

Wir passen das Forschungsprojekt schrittweise an und nähern uns dieser globalen Krise aus einer intersektionalen und gesellschaftspolitischen Perspektive. Da die Freie Universität Berlin die Bemühungen der Gesellschaft unterstützt, die Ausbreitung des Virus durch die Reduzierung sozialer Kontakte zu verlangsamen, mussten wir neue Wege der Zusammenarbeit finden. Glücklicherweise ist die Vielfalt an Online-Programmen und Tools, um von unseren Home Offices aus zu kommunizieren, groß und wir haben uns recht schnell an die neue Arbeitssituation angepasst.

Dennoch betrifft die Pandemie uns alle auch auf einer sehr persönlichen Ebene. Wir stehen vor einer Zeit, in der wir Care-Arbeit, soziales Leben und die bezahlte Arbeit gleichzeitig im selben Raum ausführen müssen, was sich als die bisher größte Herausforderung herausstellt. Zwei unserer Mitglieder sind aktuell in Brasilien, wo sie über mehrere Monate Daten sammeln wollten, Exkursionen planten und an verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen wollten. Wie viele andere auch, haben sie nun Schwierigkeiten, nach Deutschland zurückzukehren. Sie haben sich für das ELEFAND-Programm (Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland) angemeldet und wir hoffen, sie bald wieder (natürlich nur virtuell) in Berlin begrüßen zu können.

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