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Fragen zum Auslandsaufenthalt/ 3. Fachsemester

Allgemeine Fragen

Grundlegende Informationen zu deinen Möglichkeiten im 3. Fachsemester (Forschungspraxis/ Mobilitätsfenster) findest du hier.

Für Informationen über die Möglichkeiten eines Studiums oder Praktikums im In- und Ausland empfiehlt sich als erste Adresse die Seite "Internationales" des LAI. Die Ansprechpartner_innen am LAI und weitere Informationen finden sich hier.

Des Weiteren kann die Seite der Internationalen Studierendenmobilität der Freien Universität hilfreich sein (insbesondere Direktaustausch). Informationen zum Erasmus-Programm gibt es hier.

Der Career Service kann z.B. bei der Organisation eines Praktikums behilflich sein. Wichtige Informationen zu Stipendien gibt es auch beim DAAD.

Kürzere Praktika und Forschungsaufenthalte sollten nach Möglichkeit während der Semesterferien absolviert werden. Ein einsemestriger Studienaufenthalt kann während des 3. Mastersemesters (Mobilitätsfenster) absolviert werden. Eine genaue Absprache mit der Masterkoordination sowie der Betreuungsperson der Abschlussarbeit sind notwendig. Wer für die Masterarbeit einen Forschungsaufenthalt/ eine Feldforschung durchführen möchte, kann zu diesem Zweck ebenfalls das 3. Fachsemester den Rahmen des Moduls Wissenschaftspraxis I nutzen.

Du kannst dich sowohl für ein Auslandssemester an einer Universität als auch für ein Praktikum (außerhalb von Berlin) beurlauben lassen. Die LP werden dir trotzdem angerechnet. Mehr Infos zum Thema Urlaubssemester findest du hier.

Eine Beurlaubung ist allerdings nicht verpflichtend. Informiere dich vorab, wie sie sich in deinem Falle auswirken würde.

Wir empfehlen eindringlich, den Auslandsaufenthalt im Hinblick auf die Masterarbeit zu planen und genau mit der Masterkoordination und der Betreuungsperson der Abschlussarbeit im Vorfeld abzustimmen, damit die Anforderungen der Studien- und Prüfungsordnung berücksichtigt werden. Es bietet sich an, gezielt dorthin zu gehen, wo man z.B. durch eine Feldforschung oder etwa Kontakte zu geeigneten Expert_innen die eigene Forschungsarbeit voranbringen kann.

Im Rahmen des Moduls Wissenschaftspraxis II wird zum einen im Wintersemester der Online-Begleitkurs Wissenschaftspraxis zur Vorbereitung des Exposés absolviert. Zum anderen wird vier an vier MA-Lehrveranstaltungen (Auswahl aus LAI-Zusatzkompetenzen oder Kurse mit einem klaren Methodenfokus an Berliner Hochschulen mit MA-Relevanz) aktiv und regelmäßig teilgenommen. Die Kurswahl wird mit der Erstbetreuungsperson im Hinblick auf das eigene MA-Vorhaben abgestimmt (vgl. Beratungsprotokoll).

Fragen zu Praktika

Neben der Tatsache, dass sich Praktika häufig über Kontakte bzw. besuchte Veranstaltungen und allgemeine (Online)-Recherchen, Ausschreibungen und Aushänge finden lassen, bietet auch die Praktikumsbörse bzw. die Auflistung potenzieller Praktikumsinstitutionen auf der Homepage des Studiengangs viele verschiedene und aktuelle Vorschläge. Zentral ist, dass sich Studierende bei Interesse einen Praktikumsplatz suchen und sich bewerben. Praktika werden nicht durch das Lateinamerika-Institut vermittelt.

Ja, einige Abteilungen/ Drittmittelprojekte bieten Forschungspraktika an. Über die Angebote wird zu gegebenem Zeitpunkt auf der Homepage des MA bzw. durch die Praktikumsleiter*innen selbst informiert.

Ja, eine Absolvierung eines Praktikums in einer Institution z.B. in zwei Teilen/ Zeitabschnitten ist möglich. Wichtig ist, dass im Anschluss von der Praktikumsinstitution eine Tätigkeit im Umfang von insgesamt 360 bis 400 Stunden bestätigt wird.

Zwei kurze Praktika in zwei verschiedenen Institutionen sind prinzipiell auch möglich, werden jedoch selten angeboten. Ein solches Vorhaben müsste individuell und eng mit der Betreuungsperson besprochen werden. Häufig handelt es sich bei dem zweiten Praktikum dann um ein freiwilliges.

Praktika können nur nach vorheriger Absprache und nur im Rahmen des Moduls Wissenschaftspraxis I (Bereich Forschungspraxis im 3. Fachsemester) anerkannt werden. Frühere Praktika können nicht rückwirkend anerkannt werden.

Studienbegleitende Tätigkeiten etwa als studentische Hilfskraft ersetzen nicht ein Praktikum.

Studierende, die sich für ein Praktikum im Rahmen des MA im Modul Wissenschaftspraxis I entscheiden, sollen den Forschungsbezug/ Bezug zur MA-Arbeit im Praktikum darlegen (Absprache/ Beurteilung durch Betreuungsperson; Beratung durch Studiengangskoordination) und das Vorhaben mit ihrer Betreuungsperson besprechen. Anschließend wird ein Beratungsprotokoll ausgefüllt und unterschrieben (das Beratungsprotokoll reichen alle Studierenden unabhängig von ihrer Wahl ein). Nur nach vorheriger Einreichung des Beratungsprotokolls kann das Praktikum im Anschluss anerkannt werden.

Es kann durch die Studiengangskoordination mit einem Schreiben, das teils für eine Bewerbung benötigt wird, bestätigt werden, dass das Praktikum als Teil des Studiums im Rahmen des Moduls Wissenschaftspraxis I vorgesehen ist. Es kann hingegen nicht bescheinigt werden, dass es sich um ein Pflichtpraktikum handelt.

Es kann ein Urlaubssemester beantragt werden. Dies ist insbesondere bei einem Auslandspraktikum sinnvoll.

Weitere Praktika bzw. Praktikumsstunden über die geforderten 360 bis 400 Stunden hinaus erfolgen freiwillig. Es wird eine Rücksprache mit der Betreuungsperson empfohlen.

Unabhängig bzw. zusätzlich zum Praktikum im Rahmen des Moduls Wissenschaftspraxis I (20 LP) absolvieren alle Studierenden ein Projektmodul (10 LP).

Der Ablauf geschieht in der Regel folgendermaßen: Interessenfeld festlegen und im Idealfall mit der Betreuungsperson absprechen, Ausschreibungen recherchieren, Bewerbungen schreiben, Rückmeldungen erhalten, ggf. Gespräch/Interview durchführen, Zusage erhalten, jetzt spätestens mit der Betreuungsperson sprechen, Beratungsprotokoll ausfüllen und einreichen, Praktikum antreten und durchführen, (parallel) Online-Begleitkurs Wissenschaftspraxis zur Exposé-Vorbereitung absolvieren, Bescheinigung über Praktikumsdauer (360-400 Stunden) im LAI einreichen, Modul Wissenschaftspraxis I abschließen, 20 Leistungspunkte im Campus Management erhalten.

Ja, das ist möglich. Aber auch in diesem Falle muss zuvor eine Absprache erfolgen (vgl. Beratungsprotokoll) und die konkrete Stundendauer im Anschluss bescheinigt werden.

Fragen zum Auslandssemester

Bitte informiere dich vor Antritt deines Auslandssemesters genau über das Studienangebot und sprich deine Präferenzen bzw. bereits feststehende Kurswahl ab. In Absprache mit der Masterkoordination und der jeweiligen Betreuungsperson der Abschlussarbeit muss vor der Abreise geklärt werden, welche Kurse anerkannt werden können (zusätzlich Beratungsprotokoll einreichen). Nur so lässt sich sicherstellen, dass sich der Studienabschluss nicht verzögert.

Konkret bedeutet dies:

Du besuchst Kurse (möglichst auf Masterniveau) im Ausland im Umfang von 540 Minuten pro Woche (d.h. 12 Semesterwochenstunden) aus dem Angebot der Geistes- und Sozialwissenschaften zur Vorbereitung deines MA-Vorhabens. Dafür werden dir nach deiner Rückkehr Wissenschaftspraxis II und das Projektmodul I angerechnet. Beachte, dass jedoch in erster Linie die Anforderungen der Gastuniversität/ des Abkommens zum Umfang der zu besuchenden Kurse bindend sind. Studierende werden angehalten, die Kurswahl im Auslandssemester mit ihrer Betreuungsperson vor- und ggf. auch nachzusprechen und eventuelle Abweichungen der Kurswahl gegenüber der Betreuungsperson zu begründen. Die Kurse müssen „bestanden“ werden und im Transcript stehen.

Bitte beachte: Handelt es sich um ein Auslandssemester im Rahmen von Erasmus+, wird weniger auf die Minuten pro Woche, sondern auf die Zahl der Leistungspunkte (30 pro Semester) geachtet, die im europäischen Ausland besser vergleichbar sind. Es wird ein Learning Agreement im Vorfeld unterzeichnet.

Grundsätzlich sollte die Wahl der Gastuniversität im Hinblick auf die geplante Masterarbeit geschehen. Die Direktaustausch-Kontakte der Freien Universität ermöglichen den relativ unkomplizierten Zugang zu zahlreichen Universitäten in Lateinamerika. Ein Direktaustausch beinhaltet auch die Befreiung von Studiengebühren an der Gastuniversität und teils ein zusätzliches Stipendium. Auch das LAI hat Kooperationsabkommen (convenios) mit vielen Universitäten, die eine vereinfachte Kommunikation ermöglichen. Zudem bietet der Austausch über Erasmus+ viele Möglichkeiten. Darüber hinaus ist es auch möglich, an ein Auslandssemester an einer anderen Universität selbst zu organisieren (free mover).

Da das Erasmus+-Programm für Auslandsaufenthalte in Europa konzipiert ist, wird es von Studierenden der Lateinamerikastudien oft nicht sofort als Option für einen Auslandsaufenthalt wahrgenommen. Dennoch kann es sinnvoll sein, mit Erasmus+ ins europäische Ausland zu gehen. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn das Forschungsvorhaben der Masterarbeit z.B. auf Archivarbeit beruht (beispielsweise im Archivo General de Indias in Sevilla), wenn man den Kontakt zu geeigneten Expert_innen in Europa sucht oder wenn Studierende eine bestimmte Forschungsrichtung an einem anderen Institut vertiefen möchten. Zudem kann es auch sinnvoll sein, auf die Erasmus+-Praktikumsförderung zurückzugreifen.

Bei der Nominierung an der Partneruniversität muss das Bachelorzeugnis vorliegen. Die Nominierungsfristen liegen in der Regel zwischen Februar und April. Das bedeutet, dass ein Bachelorzeugnis prinzipiell nachgereicht werden könnten. Aufgrund der knappen Zeit muss aber bei der Bewerbung ein Nachweis darüber eingereicht werden, dass bereits alle Prüfungsleistungen erbracht wurden.

Nein, wenn du im 3 Fachsemester ein Auslandsstudium absolvierst, musst du weder das Modul Wissenschaftspraxis noch das Projektmodul am LAI belegen und abschließen. Du absolvierst nach Absprache Kurse an der Universität im Ausland im Umfang von 30 LP. Diese können dir anschließend für das Modul Wissenschaftspraxis noch das Projektmodul anerkannt werden. Du kannst, wenn du magst, aber dennoch den Online-Begleitkurse "Wissenschaftspraxis" am LAI zusätzlich/ freiwillig absolvieren, ohne dafür jedoch LP zu erhalten.

Für den Direktaustausch muss mindestens ein Empfehlungsschreiben einer_s FU-Professor_in/ wissenschaftlichen_r Mitarbeiter_in eingereicht werden. Es kann aber auf Wunsch gerne zusätzlich ein Empfehlungsschreiben eines_r Professor_in von einer anderen Universität/ Einrichtung eingereicht werden.

Informiere dich bitte genau, was die jeweilige Gastuniversität verlangt (Anzahl der Gutachten, Sprache der Gutachten, ausstellende Person etc.).

Für den Direktaustausch mit lateinamerikanischen Universitäten wurde ein spezielles Sprachzertifikat entwickelt, welches dem Sprachenzentrum vorliegt und das den Ansprüchen der lateinamerikanischen Universitäten Rechnung trägt (und welches sich leicht vom DAAD-Sprachzertifikat unterscheidet). Da dieses Sprachzertifikat bei der Nominierung eingereicht werden muss, sollte es auch bei der Bewerbung verwendet werden. Informiere dich bitte auf den Seiten des Direktaustausch und des Sprachenzentrums über die Termine u.a. für Sammelprüfungen in Spanisch.

Das Studium der Romanistik bzw. die Immatrikulation im MA Lateinamerikastudien können das einzureichende Sprachzertifikat nicht ersetzen.

Wenn ein Auslandssemester absolviert wird, dann werden die 30 LP „aus dem Ausland mitgebracht“, d.h. sie werden nicht am LAI erworben.

Es ist jedoch möglich (und in fachlicher Hinsicht auch durchaus sinnvoll), freiwillig am Online-Begleitkurs "Wissenschaftspraxis" (angebote immer im WiSe) zur Exposé-Vorbereitung sowie ggf. freiwillig an einem Projektmodul teilzunehmen. Wichtig ist in diesem Falle, dass die Buchung nicht über das Campus Management erfolgt. Die Anmeldung zur freiwilligen Teilnahme kann im Falle von Wissenschaftspraxis per Mail bei Karina Kriegesmann bzw. im Falle der Projektmodule bei den entsprechenden Lehrenden erfolgen. Die Eintragung in den Kurs im Blackboard würde dann manuell erfolgen. Es werden so aber keine Leistungspunkte erworben. Die 30 Leistungspunkte werden hingegen im Auslandsstudium erworben. Eine Mischung des Leistungspunkteerwerbs im Auslandssemester und in Kursen des Lateinamerika-Instituts ist nicht möglich.

Ja! Sowohl für ein Auslandssemester an einer Uni um Ausland oder auch für die Durchführung einer Feldforschung im Ausland kann ein Urlaubssemester bei der FU beantragt werden. Die erbrachten Leistungspunkte an der anderen Universität werden trotzdem angerechnet.

Zunächst sind eine Bewerbung sowohl für ein Erasmus-Auslandssemester als auch für ein Direktaustausch-Auslandssemester möglich. Sofern für beide Programme eine Zusage vergeben wird (Nominierung), muss allerdings zeitnah entschieden werden, welches Programm genutzt wird und wo das Auslandssemester stattfinden soll. Es würde dann ein Platz angenommen.

Dies geschieht in der Regel innerhalb von wenigen Tagen bzw. Wochen nach dem Bewerbungsgespräch. Die Rückmeldung liegt relativ schnell vor.

Die PROMOS-Förderung wird zweimal im Jahr i.d.R. im Frühjahr und im Herbst ausgeschrieben für ein Vorhaben in der nächsten Jahreshälfte. Wir empfehlen eine frühe Vorbereitung der Bewerbung.

Fragen zur Feldforschung

Ja, bei bestimmten Themen ist auch eine Forschung im virtuellen Raum bzw. mit kontaktlosen, digitalen Herangehensweisen möglich und sinnvoll. In der Vergangenheit haben Studierende z.B. Analysen in sozialen Netzwerken durchgeführt. Auch in diesem Falle gilt, dass das Vorhaben eng mit der Betreuungsperson abgestimmt wird (vgl. Beratungsprotokoll und Feldforschungsformular).

Ein Gespräch mit der Betreuungsperson ist die erste Wahl. Sie kennt in der Regel das Feld gut, kann die Lage einschätzen und Tipps zur Zugänglichkeit des Feldes, Verfügbarkeit des Materials und zur Umsetzung geben.

Ja, auch in Berlin/ Deutschland sind Feldforschungen möglichund sinnvoll. In der Vergangenheit haben Studierende z.B. Archivforschungen zu den deutsch-lateinamerikanischen Beziehungen oder Feldforschungen zu lateinamerikanischen Migrant*innen in Berlin durchgeführt. Auch in diesem Falle gilt, dass das Vorhaben eng mit der Betreuungsperson abgestimmt wird (vgl. Beratungsprotokoll und Feldforschungsdokument)

Im Rahmen des Moduls Wissenschaftspraxis I muss die Feldforschung 360-400 Stunden lang sein. Sie wird inhaltlich eng mit der Betreuungsperson abgestimmt (s. zusätzlich einzureichendes Feldforschungsformular). Die Stunden könnten z.B. kompakt innerhalb von ca. 10 Wochen (dann ca. 40 Stunden pro Woche) oder aber auch über ca. ein halbes Jahr gestreckt absolviert werden. Nach Beendigung der Feldforschung wird ein Bericht eingereicht. Anschließend erfolgt in enger Abstimmung mit der Betreuungsperson die weitere Arbeit am MA-Vorhaben, die Auswertung der erhobenen Daten sowie in der Regel die Diskussion des Projekts etwa in einem Colloquium.